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Erlauteru gen
das alle Menschen erleuchtet/ die in diese Weltkomme»/ wohnt ihnen allen bei im edelsten Lichtihres Lebens, der Vernunft, dem Gemülh, deminncrn Strahle der Gottheit. Zu Allen kommt erda wie in sein Eigenthum, sich ihnen naher bekanntzu machen; unter den Hüllen des Worts seiner Er-scheinungen und Wohlthaten kam er auch vonaußen zu den Seinen. Wer ihn aufnimmt, demwird die Macht / Herrlichkeit, der Königövor-zug*)/ Kind eines höhern Lichts und Reichs zuwerden,'an das nichts Irdisches reicht**) obs gleich
*) S. Droinrn. und lVlontksuc. Ich weiß
wohl, daß es auch bloß Bor recht bedeute,und wenn man will, so lasse mans auch hier.Ich erläutere den g anz e n B e g r i ff der Vor-stellungsart aus meiner Quelle.
Man hat die Worte Joh. i, i 3 . geboren nichtaus Blut, aus Fleisches- und Manns-wille als Pleonasmen angesehen, die nun inder Vorrede voll so hoher, kurzer Satze sonderbarseyn würden. Sie sinds nicht, sondern schließenmit Unterschieden der Vorstcllungsart des Orientsjede unreine oder sinnliche Geburt aufs nachdrück-lichste aus. Aus Geblüt , Damim, ist
der bekannte Ausdruck für unreines, gar vergos-senes Blut. (3 Mos. 12, 2. 2 Mos. h. 25 . r6.S. l.. tlapell. Ok>8. in idl. D. p. Z8. Bei den7«> in den später» Büchern 2 Kön. 3 , 28. K. 16,7. 3 . K. 21, 1. u. sonst häufig.) Daß also dasProblem über dies Wort (s. Michael. Einl. insN. T. S. 71.) längst aufgelöst ist. Eine Ge-