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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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VI. Ahnungen

ftrnungen, mit manchen Eklipsen, Perihelien und Aphe-licn bewegen. Wären die Sccnen so genau,so unzertrennlich verbunden, und der Inhalt derScenen, das Spiel selbst, sollte cs nicht sepn? DiePlaneten waren so genau auf sich und auf die Son-ne geordnet, und das Schicksal derer, die darauf le-ben, auf die sie eigentlich nur zubereitct sind, solltenicht eben so genau und um so genauer zusammen-hangm, als ja das Wesen mehr als die Einklei-dung, Sache mehr als Ort, Leben und I ri-tz alt mehr als Theater und Schaubühneist? In der Natur ist alles verbunden, Moralund Physik, wie Geist und Körper. Moral ist nureine höhere Physik des Geistes, so wie unsere künf-tige Bestimmung ein neues Glied der Kette unseresDaseyns, das sich auf's genaueste, in der subtilstenProgression, an das jetzige Glied unseres Daseynsanschließt, wie etwa unsere Erde an die Sonne, wieder Mond an unsere Erde.

CH. Ich ahne Sie, Bester, aber

Th. Hier, mein Freund, laßt sich auch nurmuthmaßcn, nur ahnen. Unterm stillen Blick derSterne, vor'm Angesicht des vertraulichen Mondes,sind auch Ahnungen in jene für uns unübersehbareFerne so groß, so erhebend! Denken Sie einen Au-genblick, daß unser Sternengebaude, dem morali-schen Zustande seiner Bewohner nach, so zusam-men verbunden wäre, wie es seinem physischenZustande nach unstreitig zusammen verbunden, undnur ein schwesterlicher Chor ist, der in verschiedenenTönen und Proportionen, aber in der Harmonie Ei-ner Kraft, seinen Schöpfer lobet! Denken Sie, daß