der eigenen Zukunft. i5p
Daß die grünen Wälder von Bergen sich über sie Hin-neigen,
Und nur die Sonn' am Mittag sie beglänzt.
Die Distel auf.ihrem Fels,
Schüttelt dem Wind ihr Haar; ^
Die Blume hängt ihr schweres Haupt,
Webend dem Lüftchen zu.
Als spräche sie dem Lüftchen: „was weckst dumich?"
Bon Tropfen des Himmels bin ich schwer.
Nah ist meines Melkens Zeit,
Nahe der Hauch, zu entblättern mich.
„Morgen wird der Wanderer kommen,
Er, der in meiner Schöne mich sah,
Sein Auge durchsucht das Feld;
Mich sinder es nicht mehr."
So werden sie suchen auch einst die Stimmevon Kona,
Die verhallt ist im Gefild'.
Der Jäger kommt am Morgen früh;
Die Stimme meiner Harfe schweigt.
„Wo ist der Sohn des streitgebornen Fing,als?" spricht
er,
Und seine Wange thränt.
Dann komm' o du Malvina,
Mit allem heinem Wohllaut komm!
Leg' Oßian in die Ebene Lutha's hin,
Sein Grab laß steigen im lieblichen Gefild'.
Malvina! wo hist, wo bist du mit deinem Gesang ?Mit deiner Tritte sanftem Laut?