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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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Ganz recht!" sagte Richard, indem er sich den Strick etwasloser machte, nm freier sprechen zn können, »nd die Gelegenheit zu-gleich benutzte, um aus seiner Tabaksdose den letzten Bissen in denMund zn bringen;sintemalen Sie ein hochstudirter Herr sind, soist's kein Wunder, daß Sie's so leicht herauskriegcn, obgleich esvon einer Hand geschrieben ist, die stets mit dem Marlpfriemenbesser umzngehen wußte, als mit einer Fcderpose."

Aber woher die Worte? und warum tragt Ihr diesen Namenso unvertilgbar in Enre Haut cingegraben? Geduld, ihr Leute!ihr Ungeheuer! ihr Dämonen! Könnt ihr dem Sterbenden die ein-zige Minute kostbarer Lebensfrist rauben wollen, die Alle» sothener ist, wenn der Tod herannaht?"

Noch eine Minute gewartet!" befahl eine Stimme aus demHintergründe.

Woher kommen diese Worte, verlange ich zu wissen?" fragteder Geistliche zum zweiten Mal.

Sie sind nichts mehr und nichts weniger, als die Art, wieein Vorfall eingelogt worden, der jetzt von keiner Bedeutung ist,sintemalen es mit der Fahrt Aller, die es vornehmlich angehen thnt,bald aus ist. Der Schwarze hat vom Halsband gesprochen, weiler meinte, ich bliebe noch im Hafen, währender zwischen Himmelund Erde herumsteuert und Ankergrund sucht."

Hier ist Etwas, was mich zu wissen angeht!" unterbrachMistreß Wyllys mit hastiger, zitternder Stimme.O Merton!warum diese Fragen? War das Geschrei meines Herzens prophe-tisch? Gibt die Natur ein so geheimnißvolles Ahnen ihrer Rechte?"

Stille, theuerste Frau! Sie hoffen das Unwahrscheinliche, undVerwirrung umfängt mir die Sinne. Arche, von Lynnhavenwar der Name eines Landguts auf den Inseln, das einem innig-geliebten Freunde angehörte; dort war es, wo ich das kostbarePfand, so Sie meiner Sorgfalt anvertranten, empfing, und vondort ans war es, daß ich es zu Schiffe schickte. Aber...."