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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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Gelegenheit sei eine hinlängliche Entschuldigung für diese Abwei-chung von der üblichen Sitte.

Sr. Majestät Schiffsbaner haben schon schlechtere Fahrzeuge,alS der Pfeil ist, in die See laufen lassen, Wilder," fing er miteinem bedeutsamen Blick au, welcher dem Andern zu sagen schien,daß er sich daS Ucbrige zn den Worten hinzudenken möge;aberseine Minister hätten ein gewandteres Subjekt zum Kommando desSchiffes wähle» sollen."

Kapitän Bignall besitzt den Ruf eines tapfern und redlichenMannes."

Der ist ihm allerdings zu wünschen, denn streift man ihmdiese Eigenschaften ab, so bleibt wenig übrig. Er gibt mir znverstehen, daß er in dieser Breite mit dem ganz besonder» Auf-träge abgeschickt sei, ein Schiff aufzusuchen, von dem wir Allehaben sprechen hören, sei's nun Gutes oder Schlechtes; ich meineden Rotheu Piraten!"

Das unwillkürliche Znsammenschrecken der Wyllys, und dieängstliche Hast, mit welcher Gertraud den Arm ihrer Erzieherinfaßte, blieben von dem zuletzt Redenden zwar nicht unbemerkt,allein auch nicht die leiseste Andeutung davon erschien in seinerWeise. Bewunderungswürdig wetteifernd mit der Selbstbeherr-schung des Rover war die Fassung Widers, der mit höchst na-türlicher Unbefangenheit antwortete:

Seine Reise wird erfolglos sein, wo nicht gar gefahrvoll."

Vielleicht Beides. Und doch verspricht er sich keine geringenDinge."

Ihm geht es wahrscheinlich wie allen Anderen: er hat einenunrichtigen Begriff von dem Charakter Desjenigen, den er sucht."

Inwiefern unrichtig?"

Insofern er wähnt, es mit einem gemeinen Seeräuber, zuthun zu haben,einem rohen, raubgierigen, unwissenden, undschonungslosen, wie Andere seiner...."

Der rothe Seeräuber.

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