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Thai, Ihr seid so lange von Hanse weg, daß der Pfeil ordent-lich ein seeräuberisches Aussehen bekommt. Es mag Sie vielleichtetwas empfindlich machen, allein ich sage Ihnen nur als Freund:so ist die Sache."
„Und, da Sie mir die Ehre erzeigt, mein Fahrzeug für einenCorsaren anznsehen," erwiederte der alte Theer, seinen Zorn durcherzwungene ironische Heiterkeit unterdrückend, wodurch sein Mundin ein grimmiges Lächeln verzogen wurde, „so haben Sie amEnde diesen ehrbaren Herrn hier gar für den Gott-sei-bei-nns ge-halten? Wie?"
Der Commandenr des Schiffes, dem so ein gehässiges Gewerbezugetrant wurde, leitete bei diesen Worten das Auge seines Gesell-schafters ans die Gestalt eines dritten Individuums, das mit derFreiheit einer bevorrechteten Person in die Kajüte getreten war,allein so leisxn Schrittes, daß man es nicht hörte. Als diese un-erwartete Gestalt dem scharfen, ungeduldigen Blick des angebli-chen königlichen Offiziers begegnete, erhob dieser sich unwillkürlichrasch von seinem Sitze, und eine halbe Minute lang verließ ihnoffenbar jene bewunderungswürdige Gewalt, die er über seine Mus-kel» und Nerven zu üben pflegte, und die ihm so trefflich in derFortsetzung seines Spiels zu Statten kam. Doch war er nur einezu kurze Zeit außer Fassung, um anfznfallen, und nun erwiederteer die Begrüßung eines alte» Mannes, dessen Blick Milde undDemuth ansdrückte, ruhig und mit jenem freundlichen, höflichenWesen, das ihm so natürlich stand.
Nachdem die gegenseitigen Verbeugungen zwischen ihm unddem Fremden vorüber waren, sagte er: „Dieser Herr ist IhrKaplan, Sir, wie ich ans seinem geistlichen Anzüge schließe?"
„Ja, Sir — ein würdiger und ehrlicher Mann, den ick, michnicht schäme, Freund zu nennen. Der Admiral hat die Güte ge-habt, mir ihn, nach einer dreißigjährigen Trennung, für diese Reisezu überlassen; und wenn auch mein Fahrzeug keines von den größ-