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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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auf die, bei seine» verzweifelten Unternehmungen, oft so viel an-kam, vorher genauer kennen zu lernen.

SieLelrundzwanzigstes Kapitel.

--Mich macht' es toll.

Daß er so dlaiik auSsak, und roch so süßUnd schwatzte wie ein Kammersräulcin.

Heinrich IV. Th. I. Act I. Sc. 3.

Es war dies; ein Augenblick hoher und ernster Spannung.Die Befehligenden der verschiedenen Abtheilnngen des Schiffeshatten ei» Jeder den Zustand seines Departements mit derjenigenAufmerksamkeit untersucht, die stets nngetheilter zu werden pflegt,wie der Zeitpunkt heranrückt, wo die That beweisen muß, wiefernman seine», Amt und dessen Verantwortlichkeit gewachsen sei.Schon hatte sich der Qnartiermeistcr nach der Ordnung aller derverschiedenartigen Taue und Ketten, die zur Sicherheit des Schiffeswesentlich waren, erkundigt, und man hörte nicht mehr seine barscheStimme; aber- und abermals hatte jeder Chef einer Batterie sichversichert, daß sein Geschütz znm augenblicklichen und wirksamenDienst in Bereitschaft stehe. Selbst die Extra-Kriegsmunitione»waren schon aus ihren dunklen, geheimen Behältnissen herbeigeholt,und das Bevorstehende nahm so ausschließlich die Theilnahme inAnspruch, daß nun auch das leisere Gesumme der Sprechendenverstummte. Der lebendige, überall hinschweifende Blick des Roverskonnte' nirgends den geringsten Grund entdecken, der Festigkeitseiner Leute zu mißtrauen. Ernsthaftstvaren sie, wie es die Tapfer-sten und Ausdauerndste» in der Stunde der Prüfung immer zusein pflegen; allein dieser Ernst war mit keinem Zeichen vonFurcht vermischt; vielmehr schien er die Wirkung des ans eineneinzige» Punkt gesammelten, auf's Aenßcrste gefaßten Entschlus-ses, der den menschlichen Geist zn Thaten stärkt, die mehr Mutherfordern, als die gewöhnlichen Wagnisse kriegerischer Unter-