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in rascher Aufeinanderfolge die Ordres auszutheilen. Es schien einund derselbe Geist zu sein, welcher den Schiffslientcnant und dieMannschaft beseelte, denn sämmtliche nackte Spieren des Delphinwaren nach wenigen Minuten mit ungeheuren faltigen Massenschneeweißer Leinwand bekleidet. Ein Segeltuch nach dem andernfiel, eine Raae nach der ander» hob sich zum Top ihres Mastes,bis das Fahrzeug sich sowohl vor dem Winde beugte, als auchnach den Seiten zu i» Schwung kam, obgleich die Raae» so ge-ordnet waren, daß sic es an seinem Posten festhielten. — Jetzt wa-ren alle Vorkehrungen zur Vollendung gediehen, das Schiff lag be-reit, jeden Pfad, der für uothwendig erachtet würde, eiuzuschlagen.Seinem Obern hierüber Rapport abznstatten, stieg Wilder hinauf zurHütte. Er fand den Rover, aufmerksam das fremde Schiff betrach-tend, dessen Rumpf so eben zum Vorschein kam, und an welchem, derganzen Länge nach, eine gelbe, mit schwarzen Punkten bezeichneteLinie zu sehen war. Kein Auge auf dem Delphin bedurfte derBelehrung, daß diese Punkte die Pforten der Kanonen waren, diedes Schiffes Stärke bestimmten. Mistreß Wyllys und Gertraudstanden nahe beim Rover, Erstere tiefsinnig, wie gewöhnlich, aberdoch aufmerksam auf jeden noch so kleinen Vorfall.
„Es ist fertig, dem Schiffe den Wind abzugewinnen," sagteWilder; „wie warten blos, bis Sie den Strich angcben."
Der Rover schrak zusammen, und trat näher auf seinen Lieu-tenant zu, ehe er, ihm gerade und scharf in's Gesicht schauend,folgende Frage that:
„Wissen Sie auch gewiß, Herr Wilder, daß Sie jenes Schiffkennen?"
„Gewiß," war die ruhige Antwort.
„Ist es nicht," unterbrach mit größer Hast die Gouvernante,„ein königlicher Kreuzer?"
„Allerdings; dafür habe ich es bereits erklärt."
„Herr Wilder, wir wollen seine Schnelligkeit auf die ProbeDer rrthe Seeräuber. IO