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hier, oder den Knaben hier, essen. Essen wir den Knaben, so sindwir nicht besser, als das Volk bei dir zu Hause, welches, wie Siewissen, gnädige Frau, lanter Kannibalen sind; essen wir den Hund,mager wie er ist, so kriegen wir vielleicht so viel heraus, daß wirSeele und Leib zusammen halten, und dem Kinde das Uebrige gebenkönnen. So sagte der Guinea, sagt' er: Ich gar nichts zn essenbrauche, dem Knaben die Speise lieber geben, sagt' er, denn er ^klein ist und fehlt ihm an Kräften. — Indessen, dem jungen Herrn,dem Harry, wollte der Hund nicht sonderlich behagen, der baldzwischen uns alle wurde, denn warum, er war gar zu dünn. Wiedas vorbei war, gab's für uns Beide eine hungrigeZeit; denn wennwir das Leben in dem Jungen nicht festgehalten hätten, so wärees uns durch die Finger geschlüpft, sehen Sie."
„Und ihr nährtet also das Kind, indem ihr selbst fastetet?"
„Nein, ganz müsstg waren wir gerade nicht, gnädige Frau;unsere Zähne übten sich wacker an der Haut des Hundes, obgleichich nicht behaupten will, daß die Kost zu schmackhaft gewesen wäre.Für's Zweite, da uns das Essen nicht viel Zeit weguahm, so hielten ^wir uns um so lebhafter an's Rudern. Gut, nach einiger Zeit er-reichten wir eine der Inseln, aber freilich konnte weder der Neger,noch ich uns auf Stärke oder Gewicht viel zn Gute thun, als wirdie erste Küche, auf die wir stießen, zn Gesicht bekamen."
„Und das Kind?"
„O, der Junge befand sich ziemlich wohl; denn, wie uns nach-her die Doktors sagten, die kleine Portio», die auf sein Theilfiel, hatte ihm nicht geschadet."
„Suchtet ihr seine natürlichen Freunde nicht auf?"
„Ei nun, was das anbetrifft, gnädige Frau, so weit ich wenigstensentdecken konnte, so war er eigentlich schon bei seinen besten Freunden.
Wir hatten weder Seekarten, noch eine Liste der Landungsplätze bei ?uns, nach welchen wir hätten steuern können, um seine Familie aus-findig zn machen. Er nannte sich Master Harry, ein Beweis, daß