Druckschrift 
8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
Entstehung
Seite
430
Einzelbild herunterladen
 

-430

Stelle versah, und noch drei Andere vom Verdeck hinab in denMeeresboden, wie ich immer Grund zu glauben hatte, da ichniemals das Gcgentheil behaupten hörte. Hier war's, wo Guineamir den ersten guten Dienst leistete; den», ob wir gleich früherschon oft Hunger und Durst mit einander gelitten hatten, so wardoch dieß das erste Mat, wo er über Bord sprang, um zu ver-hüten, daß ich Salzwasser schluckte, wie ein Fisch."

Das heißt, wenn er nicht gewesen wäre, wärst du mit denUebrigen ertrunken."

Das will ich nun gerade nicht sagen, Ew. Gnaden; dennman kann nicht wissen, welcher glückliche Zufall mir denselben gute»Dienst hätte leisten können. Nichtsdestoweniger, sintemalen ichnicht besser und nicht schlechter als eine Stangenkngel schwimmenkann, so bin ich immer geneigt gewesen, dem Schwarzen meineRettung zuznschreiben, obgleich wir niemals viel über die Sachegesprochen haben, »nd zwar ans keinem andern Grunde, so viel ichabsehen kann, als weil eben der Abrechnungstag bis seht nochnicht heraugekommen ist. Gut, wir machten, daß wir das Bootvom Schmugglerschiff flott kriegten, und genug hinein, um dieSeele im Leibe zu halten, dann steuerten wir, so schnell wir konn-ten, landwärts, da cs doch nun einmal mit dem Schmugglerschiffcans und an keine weitere Fahrt darin zu denken war. Eine aus-führliche Beschreibung von dem, was zum Dienst in einem Bootegehört, brauche ich der Dame hier wohl nicht zu geben, da esnoch nicht'lange her ist, daß sie selbst einige Erfahrung hierinmachte; aber so viel kann ich ihr sagen: ohne jenes Boot, inwelchem der Schwarze und ich an zehn Tage znbrachten, würdees ihr in ihrer ncnlichen Fahrt nicht sonderlich ergangen sein."

Erkläre dich deutlicher."

Mein Sinn ist deutlich genug, Ew. Gnaden; nämlich, daß !wenig Anderes, als die nette Manier, mit welcher der jungeHerr, der Harry, ein Boot regiert, die Barkasse des Bristoler