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das Log z» lesen; wenn also diese Dame und Ew. Gnaden gernhinter die Wahrheit der Sache kommen wollen, je nun dannbrauchen Sie's blos zu sagen, so lege ich es Ihnen Alles vor inglaubwürdiger Sprache."
„Aha! dieser Vorschlag läßt sich hören," versetzte der Rover,und winkte seiner Gefährtin, daß sie ihm nach einem Platz ans derHütte folgen möchte, wo sie den neugierigen Blicken der Leuteweniger ausgesetzt wären. „Wohlan, wenn du uns jetzt das Ganzeklar vor Angen legst, so sollst du endlich Entscheidung bekommen,wie sich die Sache eigentlich und von Rechtswegen verhält."
Fid war weit entfernt, die geringste Abneigung gegen die ver-langte ausführliche Erzählung zu zeigen, und bis er sich hinläng-lich geräuspert, den Mund mit frischen Tabaksblättern versehenund alle anderweitigen Vorkehrungen getroffen hatte, war es derGouvernante gelungen, ihre Skrupel, in wie fern es recht sei,sich in die Geheimnisse Anderer ans diese Weise einznstehlen, zubeseitigen, indem sie einer unwiderstehlichen Neugierde nachgab;sie nahm daher den Sitz ein, welchen ihr Gefährte ihr mit einerBewegung der Hand angcboten hatte.
Nachdem also alle Punkte nun in Richtigkeit gebracht waren,fing Fid folgendermaßen an: „Ich bin früh von meinem Vater zurSee geschickt worden; er war ei» Mann, welcher, gleich mir, mehrvon seiner Zeit auf dem Wasser znbrachte, als auf trockenem Bo-den; obgleich er, als ein bloßer Fischermann, das Land immer imGesicht behielt, was freilich nicht viel mehr sagen will, als ganzund gar drauf zu leben. Jcdennoch aber, als ich ging, machteich ohne Weiteres eine Reise in die weite, offene See, denn ichdoublirte das Horn gleich in meinem allerersten Ausflug, was füreinen neuen Anfängling, scheu Sie, keine kleine Reise ist; aber,sehe» Sie, da ich nur erst acht Jahre alt war...."
„Acht!" sprecht Ihr jetzt von Euch selber?" unterbrach dieungeduldige Gouvernante.