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Ein Mann bewegte sich äußerst behutsam, und nickt ohneSchwierigkeit von der Stelle, wo er sich befand, um die Schiffs-viering herum. Er erreichte auch seine» Zweck, indem er sich theilsmit Tauen, theils mit einigen Mallen vorwärts half, bis er aneine vom Hinterschiff herabhangende Strickleiter gelangte. — Aufeiner ihrer Sprosse» schwebend, stierte er nach den hcrüberlehnen-den, ihm znsehenden Gestalten, sich offenbar anstrengend, anszn-findcn, welcher von Beiden das Individuum wäre, das er snchte.
Der Rover berührte Wilder leise mit der Hand, um ihm zuverstehen zu geben, daß er jetzt anfmerken sollte, und sprach dannflüsternd hinab: „Bist du da, Davis? ich fürchte, man hat dichgesehen, oder doch gehört."
„Nichts zu befürchten, Ew. Gnaden. Ich schlüpfte zumSchvttengat der Kajüte hinaus; die ganze Hinterwacht schläft sotief, als wenn sie die Wache im Raum unten hätte."
„Gut. Was für Nachricht bringst du von den Leuten?"
„Traun, Ew. Gnaden dürfen ihnen befehlen, in die Kirche zugehen, und der derbste Seehund unter ihnen würde nicht Herzgenug haben, einznwendcn, er könne sein Gebet nicht mehr auswendig."
„Glaubst du, sie seien jetzt in besserer Stimmung als vorher?"
„Ich weiß es, Sir. Nicht daß einem oder zweie» von denLeuten der gute Wille zur Unordnung fehlte; aber sie wagen esnicht, einander zu trauen. Ew. Gnaden haben so etwas Gewin-nendes an sich, daß Einer niemals weiß, ob er sich auf sicherem Bo-den befinde, wenn er sich beigehen läßt, sich znm Herrn aufznwerfen."
«Ja, ja, das sieht dem Charakter von Empörung ähnlich ge-nug,"brummte der Rover, so daß nur Wilder ihn hören konnte.„Gerade dazu, daß Einer des Andern Zutrauen genieße, fehlt ihnenein bischen mehr Ehrlichkeit, als sie besitzen, (laut) Und wie habendie Kerle meine Gnade anfgenommen? War's wohlgethan, odermuß der Morgen auch seine Strafe mit sich bringen?"
„Lassen Sie es beim jetzigen Stand der Dinge sein BewendenDer rothe Seeräuber. Zg