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Bekanntschaft gemacht hat, in der Mitte des Schiffes, dicht beider großen Lnke, geschmückt wie damals mit einer silberne»Kette, an der eine Pfeife befestigt war, und von zwei Gehilfen,geringeren Scholaren ans derselben rohen Schule, begleitet. Nunließ Nightingale mit seinem Instrumente einen langen, grellenPfiff erschalle», und als der Ton dem Ohre verhallt war, erhober seine tiefe Baßstimme: „Alle zu Hanf, znm Unheil, ahoi!"
Wir haben bei einer früher» Gelegenheit diese Tone mit demBrüllen eines Stieres verglichen; in gegenwärtigem Fall sinnenwir vergebens auf eine Vergleichung, die paffender wäre, dahermag cs bei der früher» sein Bewenden haben. Ein jeder der bei-de» Bootsmannsgehilfen wiederholte nun die gebrüllte Aufforde-rung, und damit war's genug. Wie schroff und unverständlichauch der Nnf dem musikalischen Ohr Gertrauds klinge» mochte,auf die Gehörorgane der Mehrzahl machte er einen absonderlichangenehmen Eindruck. — Schon als die Schwingungen des erstenschwellenden und anhaltenden Tones die obere stille Lnftregivn er-reichten, hob sich hier der Kopf eines jungen Kerls, der ans einerSpiere ausgestreckt dalag, spitzte dort ejn Anderer das Ohr, derans einem Tan hin und her schaukelte, Jeder, um die Worte, dienun folgen würden, aufznfangen, wie ein wohldressirtcr Pudelanfpaßt, wenn er seinen Herrn sprechen hört. Aber kaum wardas emphatische Wort, das unmittelbar dem langgezogenen „Ahoi!"folgte, womit Nightingale den Aufruf schloß, ausgesprochen, soentlud sich das dumpfe, bisherige Stimmengemnrmel der Seeleutein einem gleichzeitigen und allgemeinen „Hnrrah!" Im Nn warjedes Zeichen von Lässigkeit verschwunden, und Alles in der leben-digsten Regsamkeit. Die jungen, behenden Topgasten schwangensich wie hüpfende Thiere in das Tanwerk des, jedem Einzelnenangewiesenen Mastes, und erkletterten die sich hin- und herschwin-genden Strickleitern wie Eichhörnchen, die ans das Signal von Ge-fahr in ihre Schlupfwinkel flüchten. — Die ernsthafteren und schwer-