Prüfung der Ursachen eines Jedweden ergeben hätte, das; diesevon sehr verschiedener Gattung waren.
„Das Schiff hat wirklich gewendet!" rief Earing, nach einerlangen Panfe voll Nachdenkens und mit einer Stimme, in derdas Mißtrauen mit der Furcht um die Herrschaft stritt. „So langeich die Sec befahre, habe ich noch nie ein Fahrzeug, einer solchenSee von vorne trotzend, wenden gesehen. Der Wind muß es beiunserem letzten Hinschauen fürchterlich hin- und hcrgerüttelt ha-ben, sonst hätten wir es nicht ans den Augen verloren."
„Einem muntern und leicht gchandhabten Schiff ist. so Etwasschon möglich," sagte Wilder, „zumal wenn viele starke Händedarauf sind."
„Fürwahr, die Hand Beelzebubs ist immer stark; ihm ist's einLeichtes, das schwerfälligste Fahrzeug zum Segeln zu zwingen."
„Herr Earing," unterbrach ihn Wilder, „wir wollen Vorspan-nen, so viel wir können, und versuchen, ob unsere Carolina die-sen höhnenden Fremden nicht todtsegeln kann. Sehen Sic dasgroße Halstan zu und lassen Sie das Bramsegel los."
Gern hätte der Gehilfe, dem dies; nicht cinlcnchte» wollte,Gegenvorstellungen gemacht, allein der Muth dazu fehlte ihm;in dem ruhigen, gemäßigten, dabei aber doch tiefen Tone desjungen Befehlshabers war ein gewisses Etwas, welches ihm sagte,es sei zu gewagt, ihm zu widersprechen. Unrecht hatte er keines-wegs, wenn er den eben erhaltenen Auftrag als einen solchen be-trachtete, der nicht ohne Gefahr wäre. Schon bewegte sich dasSchiff unter so vielen Segeln, als seiner Ansicht nach sich kann;mit der Klugheit vertrug, zumal bei einer solchen Stunde undso vielen am Horizont umher erscheinenden Vorzeichen von noch«»günstigerem Wetter. Die nöthigen Ordres wurden jedoch mitderselben Saumlosigkeit, wie sie Wilder ertheilte, weiter gefördert.Auch die Matrosen hatten schon angefangen, den Fremden näherin's Auge zu fassen, und unter einander über dessen Erscheinung