flatterte das schon genannte Segel einsam im Winde. Statt denWünschen von Hunderten, die sich schon müde gesehen hatten, znentsprechen, drehte sich das edle Fahrzeug um seine eigenen Anker,und legte sich bald ans die eine, bald auf die andere Seite, wiegerade der Wind den Kiel traf, eine,» raschen Rennpferde gleich,das, noch am Zugel gehalten, am Gebiß schäumt, und cs nichtabwarte» kann, bis cs die Luft durchfliege, hin an's Ziel. Nach-dem man so eine Stunde gewartet hatte, und nicht begreifenkonnte, was vorgcfallcn sei, verbreitete sich durch die Menge dasGerücht, das; Jemand, der ein wichtiges Amt im Schiffe ver-sah, einen bedeutenden Schaden genommen habe. Aber auch dies;Gerücht hielt sich nicht lange, und war schon fast vergessen, alsans einmal aus einer der Stückpfvrte» der Carolina eine Wolkewirbelnden, anfsteigendcn Rauches hervorkam, und dicht daraufein Flammenblih, dem eben so schnell der Knall einer Kanonefolgte. Nun entstand unter den von der Erwartung abgemüdctenZuschauern jenes rege Drängen und Treiben, welches der Ankün-digung eines lang ersehnten Auftrittes voranzugchen pflegt, undbei jedem Einzelnen war's jetzt ansgemacht, nun würde es mitdem Schiffe vorwärts gehen, es mochte darin vorgcfallen sein,was wollte.
Diesem langen Zandern, den verschiedenen Bewegungen anBord, dem Signal zur Abfahrt und der Ungeduld der Menge hatteWilder mit eben so vielem Ernst als Aufmerksamkeit zugeschaut.Gelehnt gegen einen Anker, der zn einem vcrnrthcilteu Schiffe ge-hörte, und auf einem von dem Gedränge etwas entfernten Lösch-plätze lag, war er eine Stunde lang in derselben Stellung stehengeblieben, und hatte während der Zeit kaum den Blick vom Schiffeweggewendet. Als die Kanone abgefeuert wurde, schrak er zusam-men, nicht etwa ans jenem Eindruck auf die Nerven, der bei hun-dert Ander» dieselbe Wirkung hervorbrachtez was ihn erschreckte,schien vom Lande herzukommen, denn er warf einen ängstlichen,