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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
Entstehung
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Ihr wißt, wie schwer es hält, die Mannschaft vom Landewieder in's Schiff zu bringen, wenn die Abfahrt nahe ist."

Wie es scheint," crwiedertc Wilder,so macht Ihr kurzenProzeß, und habt Eure unvergleichlichen Mittel, das Volk zusam-meuznholen."

O, Ihr meint den Kerl, den wir. hcranfgcwuuden? GuterFreund, Ihr müßt gute Augen haben, daß Ihr in einer solchenWeite ein Jackknief von einem Spitzeisen unterscheiden könnt.Aber der Bursch war meuterisch zwar nicht eigentlich ein Meu-terer, aber betrunken; ein Meuterer, wie man es sein kann, wennman weder sitzen, noch stehen, noch sprechen kann."

Mit seinem eignen Humor eben so zufrieden, als mit diesereinfachen Erklärung, lachte Jener, und schüttelte sich ans eine Art,welche zu erkennen gab, wie sehr er sich in diesem Humor gefiel,

Aber Ihr steht ja hier eine Ewigkeit auf dem Deck, und derKapitän wartet auf Euch in der Kajüte; kommt, ich will Euchhinein lootsen."

Halt," sagte Wilder,wollt Ihr mich nicht vorher melden."

Er weiß schon, daß Ihr da seid; es gibt hier auf dem Schiffewenige Stellen, wohin sein Ohr nicht reichen sollte."

Wilder machte keinen Einwnrf, und zeigte sich bereit, zu folgen.Jener führte ihn nun zu dem Verschlag, welcher die Hanptkajütevon dem Hinterdeck trennt, zeigte dann auf eine Thür, und flüstertemehr als er sprach:Pocht zweimal; und gibt er Antwort, sotretet ein."

Wilder that, wie ihm geheißen. Das erste Anpochen wurdeentweder überhört oder blieb unbeachtet. Das zweite Mal riefman: Herein! Der junge Seemann machte die Thüre ans miteinem Andrang von Gefühlen, welche in der Folge unsrer Erzählungihren Aufschluß finden werden und stand nun, im Scheine einer-gewaltigen Lampe, dem Fremden im grünen Rock gegenüber.