Der grüne Mann folgte dem vor ihm herschlendernden Paare;es mochte ihm nun ihr Betragen in der Schenke aufgefallen sein,oder ans bloßer Laune. Sie schlugen sich um das Wasser hin,bestiegen eine Anhöhe; die Beiden, eine Strecke voraus; der Grüne,in einiger Entfernung von ihnen; bis dieser sie, beim Umbiegenum eine Straßen- oder vielmehr Feldstraßenecke aus dem Gesichtverlor, denn schon war man ans der Stadt und Vorstadt gekom-men. Jetzt verdoppelte der Rechtsgelehrte (wofür er sich gegeben-feine Schritte, und war froh, als er nach einigen Minuten beideEhrenmänner an einem Zaune sitzend wiederfand. Hier hieltensie ein frugales Mahl aus dem Inhalt eines kleinen Kobers, dender Weiße bisher unter dem Arm getragen hatte, und wovon erseinem Compagnon freigebig zukommen ließ. — Scipio hatte seineStelle nahe genug eingenommen, zum Beweise, daß der Friedegemacht war, doch etwas mehr im Hintergrund, aus Anerkennt-niß des hoher» Ranges, den der Andere seiner weißen Farbe ver-dankte. Der Fremde näherte sich ihnen und sprach:
„Da ihr mit dem Kober so gastfrei umgeht, so möchte viel-leicht euer dritter Mann ohne Abendessen zu Bette gehen müssen."
„Wer prait?«"') rief Dick, von seinem Knochen mit einemAusdruck aufsehend, der dem Blicke eines Bullenbeißers glich,wenn man ihn bei einer ähnlichen Beschäftigung stören würde.
„Ich wünschte nur," erwiederte Jener im Cavaliertone, „Euchfreundschaftlich zu erinnern, daß sich noch ein dritter Speisekan-didat vorfindet."
„Wollt Ihr eine Schnitte? Da nehmt, Bruder," sagte derSeemann, mit Matrosenfreigebigkeit den Kober hinreichend, so-bald er zu merken glaubte, daß es auf diesen abgesehen sei.
„Ni»t doch, Ihr versteht mich unrecht; hattet Ihr nicht aufder Kaje einen dritten Compagnon?"
„Ja, so! Der ist dort in der Abfahrt, wo Ihr daS Stück