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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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Kriegen und Kricgsnöthcn erlebt hat, wie ich, weis; den Segendes Friedens zn schätzen ja, zn schätzen."

Also seid Ihr nicht so ganz unerfahren in der Lebensart, wo-zu Ihr so eben Lust hattet?"

Ich? Nichts weniger. Ich bin, wie Ihr mich seht, durchfünf blutige Kriege gegangen, und habe Gott zn danken, der miraus allen füufen geholfen hat ohne Wunde nicht einmal sogroß, als ein Nadelstich. Fünf lange, blutige Kriege, sag' ich, undsehe hinzu: fünf glorreiche bin ich durchgegangen, frisch undgesund wie ein Fisch."

Das muß eine gefährliche Zeit für Euch gewesen sein, Nach-bar. Doch erinnere ich mich nur zweier Kriege mit den Franzosen."

O, Ihr seid ja nur ein Kiek-in-die Welt, in Vergleichung mitEinem, wie ich, der über fein Schock Jahre hinaus ist. Zähltmir 'mal nach. Erstlich dieser Krieg, der Gottlob das Ansehenhat, bald beendet zn werden; 'der Himmel, der Alles mit Weis-heit regiert, sei dafür gedankt und gepriesen! Dann, zweitens,der Vorgang von Fünfundvierzig, als der unerschrockene Warrenunsere Küsten auf und niederfnhr; eine Geißel für die Feinde Sr.Majestät, und eine Salvegarde für alle loyale Unterthancn. Dann,drittens, gab's einen Strauß in Germanien, von dem wir in denZeitungen lasen, und viele, viele blutige Schlachten, in welchendie Menschen fielen und meggemäht wurde», wie das Wicsengrasunter Eurer Sense. Das macht drei, er schob seine Brille indie Höhe und zählte mit seinem Fingerhut an den Fingern derandern Hand. Numero vier war die Rebellion von Fünfzehn,von der ich eben nicht viel gesehen zn haben mich rühmen kann,da ich nur erst ein junger Knabe war; und znm fünften und letz-ten rechne ich das entsetzliche Gerücht, welches durch alle Pro-vinzen ging, daß sich die Schwarzen und Indianer in Masse auf-gewiegelt und znsammengerottet hätten, uns allen guten Christen-seclen in einer Minute das Lebenslicht auszublasen."