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Zum Dünke für die Tapferkeit, welche Nick bei Vertheidignng derFrauen bewiefcu, hatte er sich viele Mühe mit dessen Bekehrunggegeben. Jetzt fühlte er ein eben so großes Verlangen, den Irländeraus den abergläubischen Banden eines Irrglaubens zu befreien,welchen er für gleich verderblich wie das Heidcnthnm selber ansah.Mike verstand sich leicht dazu, den Abend seines Lebens im Blockhauseznznbringen, welches durch ihre gemeinsamen Bemühungen renv-oirt werden sollte, und bald auch wirklich rcnovirt wurde.
Sir Robert und Lady Willonghby hielten sich einen rollenMonat in dem Thale ans. Nick war gleichfalls in dem Gebüsche be-erdigt worden, und sogar Mand hatte es endlich über sich gewonnen,diese sonderbare Vereinigung von Gräbern mit dem Auge einerChristinund der milden Wehmnth, wie sie dem Weibe'ziemt, zu betrachten.
An dem Tage, da der General und seine Gattin das Thal fürimmer verließen, wurden die Gräber zum letzten Mal von ihnenbesucht. Mand weinte wohl eine Stunde lang: dann schlang ihrGemahl seinen Arm um ihre Hüfte und führte sie sanft von demOrte weg, indem er den Bcgräbnißplatz mit den Worten verließ:
„Sie wohnen jetzt im Himmel, Thencrste, und schauen höchstwahrscheinlich voll Liebe ans uns hernieder, die wir ja auch liier ansErden der Gegenstand ihrer Zärtlichkeit waren. Wyandvttü hat gelebt,wie cs seinen Sitten und seiner Einsicht ziemte: er hatte noch das Glück,unter den Eingebungen eines von dem Lichte der göttlichen Gnadeerleuchteten Gewissens zu sterben. Gar wenig werden wohl geradediejenigen der Thaten seines Lebens gedenken, welchen sein segens-reicher Einfluß ursprünglich gegolten hatte. Hat dieser Mann sich inseiner Rache erbarmungslos bewiesen, so gedachte er dafür auch derFreundlichkeit meiner Mutter, und blutete für sie und ihre Töchter.Ohne seine Aufopferung hätte mein Leben des Segens deiner Liebe,du meine ewig thenre Mand, entbehren müssen! Er vermochte nie-mals eine Gunst zu vergessen, aber auch kein Unrecht zu verzeihen!"