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16 (1853) Wyandotté oder das Blockhaus : eine Erzählung
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Verwunderung, doch mehr noch aus Mitleid, auf BcekmausKummer gerichtet da fühlte er sich plötzlich mit eisernem Druckeam Arme erfaßt.

Maud Tuscarora!" stöhnte der Major diesem in dasOhr,ist dir irgend etwas von Maud bekannt?"

Nick machte eine bejahende Gebende nnd winkte dem Andern,ihm zu folge». Er ging nach dem Vorrathskämmerchen voran,zog den Schlüssel hervor nnd riß die Thüre weit ans im nächstenAngcublick lag die weinende Mand in Robert Willonghbsss Ar-men. Er wollte sic nicht in das Todtcngemach führen, sonderndrängte sic mit sanfter Gewalt in das Bibliothekzimmer.

Gott sei gelobt für seine Gnade!" rief das Mädchen vollheißer Empfindung, die Hände »nd die überströmcnden Angengen Himmel erhebend.Ich weiß nicht, ich kümmere miss' nichtdarum, wer Sieger geblieben, wenn nur Du gerettet bist!"

Ach, Maud, geliebtes Mädchen, wir müssen einander jetztAlles in Allem sein. Die Ander» hat der Tod hingerafft."

Diese neue Tranerknnde war dem tief betrübten Sohne plötz-lich nnd unerwartet entschlüpft doch war cs unter den jetzigenVerhältnissen so am besten. Es dauerte lange, bis Mand auchnur einen Umriß der näheren Umstände anznhören vermochte; dochtrug sie die Botschaft mit mehr Standhaftigkeit, als Willoughbyhoffen durfte: die Aufregung war indes; so hoch gestiegen, daß sieihre Seele fähig machte, jedem menschlichen Uebel Trotz zu bie-ten. Der Kummer, welcher später folgte, obwohl durch so manchezarte Rückerinnernng, so manche schuldlose Hoffnung versüßt,war aber gleichwohl tief nnd dauerte lange.

UnscrGcmäldc würde ohne dieSchilderung derKatastrophe, welcheüber das Blockhaus hcrcingebrochcn war, der nöthigen Vollständigkeitentbehrt haben; jetzt aber, nachdem diese peinliche Pflicht erfüllt ist,ziehen wir vor, die übrigen Erlebnisse jener furchtbaren Nacht mitdem Schleier der Dunkelheit zu bedecken- Noch einmal wurde die