Der natürliche Widerwille gegen die Indianer, wie er dieSchwarzen des Blockhauses beseelte, erstreckte sich auch ans denTnscarora. Jene Abneigung war nicht ganz ohne eine Beimischungvon Furcht, und für so ungebildete, unwissende Wesen war es aller-dings schwer, zwischen Indianer und Indianer richtig zu unterschei-den. In ihrer wnndcrsüchtigen Phantasie drängten sich Oneida's,Tnsearora's, Mohawks, Onondaga's und Irokesen—alle in nnanf-löslicherVerwirrung unter einander; Rvthhant blieb Rothhant, undWilder blieb Wilder — dies; war nun einmal ihre Weise zu denken.
So war es also kein Wunder, wenn Plinius der Acltere nochzögerte, ehe er das Thor öffnete, und einen Mann jenes verab-scheuten Stammes einlies;, mochte dieser Mann in seiner eigen-thümlichen Stellung zur Familie ihnen Alle» auch noch so gutbekannt sein. Zum Glück war Great Smash zufällig in der Nähe,so das; ihr Gatte sie durch eines jener Zeichen, wie sie unterihnen so häufig im Gebrauch waren, an's Thor rufen konnte.
„Wen glauben du da draußen?" fragte der ältere Plinyseine Gefährtin mit sehr bezeichnendem Blicke.
„Wie du glauben ich errath, alter Plin? Mein du, Neger-weib sein wie weise Albouny Frau, das; sie sehen durch ein Thor,und wissen Alles und noch ein bischen mehr?"
„Nun, das Trutz Nick. Was du sagen jetzt?"
„Wissen du gewiß, alter Plin?" fragte Mistreß Smash, undin ihrem Blicke leuchtete die Ahnung eines Unglücks.
„So gewiß wie Ohr. Gesprochen mit ihm — er wollen her-ein. Was du glauben?"
„Niemals öffnen Thor, alter Plin, bis Mistreß selber sagen.Du bleib hier — da; lehnen mit aller Macht gegen das Thor— da; ich rufen Miß Maud; sie ganz allein im Bibliothcn, undwird schon wissen, was das Best. Aber lehn' dich ja rechtgcgen's Thor, alter Plin."
Der ältere Pliny nickte bejahend, stemmte seine Schultern voll