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16 (1853) Wyandotté oder das Blockhaus : eine Erzählung
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war, wusch er sogleich jede Spur sorgfältig mit Wasser ab. Dauustreifte sein Blick über seine ganze Gestalt hin, um sich zu über-zeugen, ob noch mehr solcher Blutflecken übrig seien, welche seinfurchtbares Geheimnis; verrathcn könnten und jetzt erst schiener beruhigter zu sein.

Wyandotto's Rücken jetzt nicht mehr schmerzen," brummte ervor sich hin.Alte Wunde heilen zu. Warum Kap'in ihn berüh-ren?' Glauben, Jnschjön kein recht Gefühl? Gut Mann zu Zei-ten; bös Mann zn Zeiten. Manchmal leben; manchmal sterben.Warum Wyandotto sagen, ihn wieder peitschen, wenn er geradein Feindes Lager gehen? Nein; Rucken jetzt wohl fühlen undnie wieder schmerzen."

Sobald dieses Selbstgespräch beendigt mar, stand Nick ans,warf einen Blick nach der Sonne, um sich zn überzeugen, wieviel noch vom Tage übrig war, betrachtete das Blockhaus, alsvb er dessen Vertheidignngsfähigkeit ermessen wollte, streckte sichwie Einer, der sehr ermüdet ist, und lugte dann hinter denBüschen hervor, um zn sehen, wie die Aankee's ans dem Feldenoch immer beschäftigt waren. Sobald dies; geschehen war, ord-nete er seine leichte Kleidung mit ganz besonderer Ueberlegnngund Ruhe, und machte sich bereit, sich vor der Gattin und denTöchtern des Mannes zn zeigen, welchen er drei Stunden früher,ohne alle Gewissensbisse, ermordet hatte.

Während der dreißig Jahre, welche seit seiner ersten Bestrafungund dem gegenwärtigen Augenblicke verstrichen waren, hatte Nickdiese vcrrätherische Handlung oftmals im Schilde geführt; die Um-stände wollten ihm aber deren Ausführung niemals mit voller Sicher-heit in die Hand geben. Durch die spätere Züchtigung war seinWunsch einige Jahre lang noch mehr gesteigert worden; doch dieZeit hatte seinen Durst nach Rache wieder so weit in Vergessenheitgebracht, das; er ohne die unglückseligen Anspielungen des Schlacht-opfers selber vielleicht nie mehr zur Thätigkeit erwacht wäre.