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16 (1853) Wyandotté oder das Blockhaus : eine Erzählung
Entstehung
Seite
468
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sicheres Feuer, drei Hurrahs und ein kräftiger Angriff wurde dieSchurke» summt und sonders in die Wälder jugeu."

Wo sie sich fummeln, ihrer Seits die Angreifer machen, unsumringen, nnd entweder znr Ncbergube zwingen oder uushungernwürden. Nein, nein ehe wir den Plan znr Befreiung Major Wil-longhl'y's uusgeführt haben, darf kcinenfalls etwas der Art unter-nommen werden. Seit ich finde, daß der Feind seine» Hanptpostenhier errichtet hat, wo er, selbst in gerader Linie, eine gute halbeMeile von der Mühle entfernt sein mnß, hat sich meine Hoffnungauf Erfolg bedeutend gesteigert. Ihr habt den Feind gezählt?"

Vor uns haben wir deren neunundvierzig, und acht bis zehnmögen da unter den Bäumen herum schlafen, denn ich sehe vonZeit zu Zeit immer wieder neue Gesichter vom Boden auftauchen.Seht nur, Sir haben Euer Gnaden das Manöver gesehen ?"

Was denn, Sergeant? Ich kann keine wesentliche Verän-derung bemerken."

O, ein Indianer ist dort mit Holzhacken beschäftigt, KapitänWillonghby weiter Nichts in seiner Art ein eben so großesWunder, als wenn ein Weißer sich bemalte."

Die ganze feindliche Abtheilnng, welche sich in der Nähe derLichtung gelagert hatte, trug nämlich, wie der Leser sogleich bemerkthaben wird, indianisches Kostüm; Hände und Gesichter zeigten jenewohlbekannte röthliche Farbe, wodurch sich die Eiugebornen Amerikasvon den übrigen Raffen unterscheiden. Die beiden Veteranen konntenallerhand Züge entdecken, welche jenen Aufzug als bloßen Betrugkund gaben, hielten es aber doch für sehr wahrscheinlich, daß auchRothhäutc unter den Bleichgesichtern stecken mochten. So wenig be-achteten indes; die Angreifeuden die Nothwcndigkcit, in ihrer gegen-wärtigen Lage der angenommenen Rolle treu zu bleiben, daß in derThat einer der anscheinenden Wilden auf einen Baumstamm stieg,einem der Holzhacker die Axt aus der Hand nahm, und mit solcherKraft und Geschicklichkeit drauf los zu zimmern begann, daß bald