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16 (1853) Wyandotté oder das Blockhaus : eine Erzählung
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Der Leser mag sich denken, welches Erstaunen, welche Freude,aber auch welche Bestürzung diese Nachricht verbreitete.

Mand schilderte nun rasch den von ihr entworsencn Plan, undbat ihren Vater flehentlich, ihn augenblicklich ansführen zu lassen.Der Kapitän hegte zwar keineswegs dieselben Pesorgnisse für dieTreue seiner Leute, gab aber den ernstlichen Bitten des Mädchensnach. Mrs. Willonghby war durch die unvorhergesehenen Ereig-nisse dieses Tages dermaßen bewegt, daß sie dem Verlangen ihrerTochter beistimmte, und man beschloß, Mand ganz nach ihremeigenen Sinne gewähren zn lassen.

Eine Lampe wurde gebracht, und von Mand in einer von denSpeisekammern ausgestellt, welche, gerade ans dem Flügel neben denWirthschaftsstnbcn gelegen, ein einziges, langes, schmales Fensternach Außen hatte: die Kammerthüre wurde geschlossen.

Diese Lampe war für den Major das Zeichen zur Annäherung,und mit pochenden Herzen beugten sich die Frauen ans den Fenstern vor jeder Entdeckung gesichert, da die Nacht einstweilen völligüber das Thal eingebrochen war um ans die nahenden Trittevon unten zn horchen.

Sie durften nicht lange warten, bis man den Major nicht nurhören, sondern sogar undeutlich sehen konnte; dies; galt jedoch nurfür die über ihm Befindlichen, denn für die sonstigen Bewohner desBlockhauses war er gänzlich unsichtbar. Kapitän Willonghby hatteein Seil zurecht geschlungen, dessen eines Ende hinabgclassen undvon dem Major rings nm den Körper gewunden wurde. SeinZerren gab Denen oben das Zeichen, daß er fertig war.

Was ist aber jetzt anznfangen?" fragte der Kapitän halbverzweifelnd.Woods und ich können doch den großen, schwerenJungen nicht so weit Heraufziehen. Er ist sechs Fuß hoch undwiegt seine hnndertachtzig Pfund so gut wie Eines."

Still," flüsterte Mand vom Fenster herüber.Es wird imAugenblicke Alles recht werden." Das Fenster verlassend bat das