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„Alles in Ordnung, Nick; es ist ein Zeichen, daß dn dich treubewährt hast. Nach heute Abend sollst du deinen Lohn empfan-gen. Dieser Brief ist aber vom östlichen Ufer des Hudson datirt ^und schon drei Wochen alt — warum ließest dn dick nicht frühersehen?"
„Kann nit sehen, wenn nit kommen."
„Das ist klar genug; warum bist du aber nicht früher zurück-gckommen? Das möchte ich dich fragen."
„Mußte Land besehen — ging an die Küste des großen Salzsce's."
„Aha —also Neugierde war die Ursache deines Ausbleibens?"
„Nick Krieger — keine Squaw — haben keine Neugierde."
„Nein, nein; bitte um Verzeihung, Nick; ich wollte dich auchkeiner so weibischen Empfindung beschuldigen. Im Gegentheil —ich weiß, daß du ein Mann bist. Erzähl' uns aber, wie weit undwohin du gingst?"
„Boston," lautete Nicks kurze Antwort.
„Boston! Das war allerdings eine ziemliche Reise. MeinSohn hat dir aber doch gewiß nicht erlaubt, in seiner Gesell-schaft durch Massachusetts zu wandern?"
„Nick gehen allein. Zwei Pfade; einer für Major, einer fürTuscarora. Nick zuerst hinkommcn."
„Das glaub' ich wohl, wenn dir's recht Ernst war. Wurdestdu unterwegs nicht ansgefragt?"
„Ja. Sagen ihnen, ick sein Stockbridge — Bleichgesicht wissennicht besser. Sie sich sclbstglanben Fnchs —eher wie Mnrmclthier."
„Danke für das Kompliment, Nick. Hatte mein Sohn Bostonschon erreicht, als du von dort abgingst?"
„Hier er sein," gab der Indianer zur Antwort, indem er ausden Falten seines Kalikohemdes ein zweites Packet hervvrzog.
Der Kapitän nahm den Brief, und las ihn mit tiefem Ernstund nicht ohne Verwunderung.
„Es ist Bobs Handschrift," sagte er endlich, „das Datum
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