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Der Kapitän hörte mit aü' der Nachsicht, welche das Alter fürdie Unerfahrenheit der Jugend hegt, geduldig zu, und schien froh,für seine Unglücksgedanken eine Zerstreuung zu finden.
Diese ganze Zeit über bewachte Mand von der Schießscharteans alle ihre Bewegungen mit thränenfeuchten Blicken. Sie sahRobert still stehen, und wieder und immer wieder znrückschanc»;noch einmal streckte sie ihr Taschentuch durch die Oeffnnng. Aberoffenbar hatte er es nicht gesehen, denn er drehte sich um undging weiter, ohne ihr Zeichen zu erwiedern.
„Er kann unmöglich wissen, welche von uns Zweien es ist,"dachte Mand; „vielleicht glaubt er gar, wir seien es Beide."
Ans den Felsen, welche über der Mühle hingen, blieben dieHerren stehen, und besprachen sich noch eine volle Viertelstunde.Die Entfernung ließ Mand kein Gesichr mehr unterscheiden; dochkonnre sie die nachdenkliche und, wie sic glaubte, traurige Haltungdes Majors bemerken, wie er, ans seine Vogelflinte gelehnt, dasAntlitz nach dem Blockhanse wendete, und seine Augen in der Thaiauf die Schießscharte richtete. Endlich schüttelte der junge Kriegerseinen Begleitern hastig und verstohlen die Hand, eilte den Pfadgegen den Strom hinab und verschwand.
Mand sah ihn nicht mehr; ihr Vater aber und Mr. Woodsstanden noch eine volle halbe Stunde auf dem Felsen, um seineGestalt manchmal zu erblicken, wenn er ans den Schatten desWaldes an die freien User des Flüßchens hcranstrat, bis der Majornur noch eine kurze Strecke von dem Punkte entfernt war, woer den Indianer treffen sollte. Dann hörten sie den Knall seinerbeiden Flintcnlänfe, welche rasch hinter einander abgefenert wur-den, znm Zeichen, daß er seinen Führer gefunden harre. Nachdemsie noch diese willkommene Botschaft vernommen, machten sich diebeiden Männer langsam auf den Heimweg.
Dieß war der Anfang eines Tages, der für die Familie desBlockhauses zwar nichts Beunruhigendes hatte, aber dennoch Fol-