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scheu Weise die Nase rümpfend, Letzterer mit voller Achtung fürseinen Herrn, aber mit tiefem Ernste in Bezug auf sein Gewissen.Auch Andere waren unzufrieden darüber, nur wagten sie wenigeres zu zeigen, und beschränkten sich darauf, von Zeit zu Zeit Mr.Woods Predigten zu versäumen. Mike allein behauptete einenfreien, männlichen Standpunkt in der Sache, und übertraf sogarnoch den Herodes, d. h. mit anderen Worten, den Kapitän — inder Strenge seiner Grundsätze.
Auch an diesem Morgen wohnte er einer Diskussion zwischendem Aankee-Anfseher und dem schottischen Maurer bei, wvrin sichdiese beiden Dissenter — der Erste huldigte der Kongregation, derZweite einem andern Separatismus — über ein Ungemach beklag-ten, welches ihnen seit zehn Jahren jede geistliche Nahrung ans derQuelle, welche sie sich wünschten, versagt hatte. Da fing der Ir-länder an, die beiden Unzufriedenen ans eine Weise abzukanzeln,welche dem Leser — wenn er anders danach verlangt — den bestenAufschluß über die Grundsätze des Leitrimer Gastes gewähren wird.
„Der Henker sei mit allen Religionen, die rechte natürlichausgenommen!" rief Mike in seiner toleranten Laune. „Wer wirdwohl Predigt und Messe von einem ketzerischen Priester anhörenwollen! Ihr steckt selber so tief im Sumpf, als Mr. Woods zu-weilen in den Wäldern, und nur ei» böser Geist kann euch wie-der hcrausführcn — einer von denen, welche den Menschen lieberim Fcgfencr braten, als seines Lebens sich freuen sähen."
„Geht nur in Euren Beichtstuhl, Mike," crwiederte Joel höh-nisch lachend. „Es ist schon ein Monat oder drüber, seit Ihrihn nicht mehr gesehen habt; der Priester glaubt am Ende, Ihrhabet ihn vergessen, und wird Euch dann böse."
„Oho! Leute Eures Gleichen haben gar nicht nöthig, sich ummeinen Geistlichen zu bekümmern, Mischter Streithahn! Bei Euchfreilich fühlt sich das Gewissen beruhigt, wenn nur der Bauch gefülltund der Beutel gespickt ist. Der Henker hole eine solche Religion!"