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digen. Dies; war zu meiner Zeit die Geschichte aller Kriege, und siewird es wohl auch bei diesem sein. Für uns wird es, furcht' ich,wenig Unterschied machen, nach welcher Seite das Herz »ns hin-zieht — in beiden Fällen werden wir »ns vor den Wilden zu ver-wahren haben. Und da mns; denn vor allen Dingen das Thor ein-gehängt werden, Ivel; auch denke ich ernstlich daran, rings um dasBlockhaus Pallisaden errichten zu lassen — dadurch würde unserWohnsitz so stark, daß er ohne Geschütz nicht leichteinznnehmen wäre."
Joel schien von diesem Gedanken — nicht sonderlich angenehm
— betroffen. Er betrachtete das Hans und die massiven Thoreeinige Minuten lang, ehe er seine Ansicht in der Sache äußerte.
„Das Alles ist freilich ganz richtig, Kapitän," begann er eherzweifelhaft als billigend, „wenn die Thore eingehängt wären, möchtedas Hans allerdings weit gesicherter erscheinen: aber man weif;denn doch nicht — Thore geben manchmal Sicherheit, manchmalaber auch nicht. Alles hängt davon ab, von welcher Seite die Ge-fahr kommt. Da sie übrigens schon gemacht und znm Einhängenparat sind, so wäre cs fast Schade, sie nicht zu gebrauchen — wennman nur Zeit dazu finden könnte."
„Die Zeit muß gesunden, die Thorflügel müssen eingehängtwerden," fiel der Kapitän ein, der Joels zweifelhaftes, unentschie-denes Wesen zu gut kannte, um bei seinen Einwürfcn immer ge-duldig zu bleiben. „Nicht nur die Thore, auch die Pallisadenmüssen fertig, Schießscharten müssen gegraben und die ganze Um-wallung geschlossen werden."
„Natürlich mns; es geschehen, wie der Kapitän sagt, denn erist hier der Herr im Hanse. Aber im Mai ist die Zeit kostbar,das Ansstecken ist noch nicht zur Hälfte beendigt; auch müssen nochmehrere Morgen überpflügt werden. Ohne Aussaat keine Erndte
— das trifft Jeden, Groß oder Klein, und es scheint mir des HerrnSegen gewissermaßen vergeudet, wenn man Thore einhängt undLöcher gräbt für das — nun, das Ding da, was der Kapitän