Joel, der Zimmermann und der Grobschmicd. Diese Drei gesell-ten sich zu dem Gutsherrn und seinem Sohne, welche am Thor-weg sieden geblieben waren und sich über die Aendernngenbesprachen, welche der nunmehrige Stand der Dinge für dasBlockhaus und dessen Umgebung nothwendig machen mochte.
„Joel," bemerkte der Kapitän, als die drei Kolonisten nahegenug waren, um seine Befehle vernehmen zu können, „dieser großeWechsel der Zcitnmstände wird wohl auch einige Acnderung inunseren Vertheidignngsanstalten veranlassen — die Klugheit, wennnicht gar die Nothwendigkeit scheint dies; zu gebieten."
„Glaubt der Kapitän, die Kolonisten werden uns angreifeu?"fragte der verschmitzte Aufseher mit Nachdruck.
„Vielleicht nicht gerade die Kolonisten, Mr. Strides, denn wirhabe» uns ja noch nicht zu ihren Gegner» erklärt; aber cs gibtandere Feinde, welche mehr zu fürchten sind, als die Kolonisten."
„Ich sollte meinen, des Königs Truppen würden sich wohlkaum die Mühe nehmen, sich hierher zu wagen — sie könntenleicht den Herweg begnemer als den Rückweg finden. Ucberdießwürde die Beute, welche sie hier treffen, sie kaum für einen sol-chen Marsch entschädigen."
„Schwerlich; aber es gab bis jetzt »och nie einen Krieg inden Kolonien, in dem nicht einige von den wilden Stämmen,und zwar noch che die Weißen sich recht in Linie gestellt hatten— gleichfalls handelnd anstraten."
„Glauben Sie in der That, Sir, daß uns von daher ernst-liche Gefahr drohe?" rief der Major erstaunt.
„Ohne Zweifel, mein Sohn. Wenn auch nur die Hälfte dei-ner Erzählungen und Gerüchte sich bestätigt, so wird das Skalpir-meffer, falls cs nicht bereits ans der Scheide ist, längstens ineinem halben Jahre in Thätigkcit sein — das beweist die ganzeGeschichte von Amerika."
„Ich denke eher, Sir, Ihre Besorgnisse für Mutter und