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16 (1853) Wyandotté oder das Blockhaus : eine Erzählung
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ssnd's Feldmesser, Gütermäckler, vielleicht auch einmal ein Guts-besitzer, der sein Landchen besucht. Letzte» Herbst, ehe wir in dieStadt gingen, hatten wir zwei der Letzteren ans Besuch."

Das ist sonderbar doch ist's ja wohl möglich, daß mansich in einer solchen Wildniß nach einem Landsitze umsteht. Werwaren denn jene Gutsbesitzer?"

Ein junger und ein ältlicher Mann. Letzterer war eine ArtPartner des verstorbenen Sir William, der, wie ich glaube, inunserer Nähe ein Patent besitzt, welches Jener anfsnchen wollte.Sein Name war Fonda. Der Andere ist einer von den Beeck-mans, und hat neulich ein Gut von beträchtlichem Umfange, nichtweit von uns, von seinem Vater geerbt, das er nun besuchenwollte. Er soll hunderttausend Morgen an einem Stück besitzen."

Und hat er sein Land gefunden? Landstriche von tausend undabertausend Morgen sind oft schwer anfzufinden."

Wir sahen ihn zweimal, ans dem Hin- und Rückweg, und erhatte seine Absicht glücklich erreicht. Beim zweiten Mal wurdeer durch einen Schnecstnrm anfgehalten und blieb mehrere Tagebei uns das heißt so lange, daß er uns nach der Stadt be-gleiten konnte. Auch dort haben mir ihn letzten Winter häufiggesehen."

Und von all' Dem hast du mir nichts geschrieben, Mand?Sind Besuche dieser Art etwas so Gewöhnliches, daß du ihrer indeinen Briefen mit keinem Worte erwähnst?"

Hab' ich's nicht gethan? das wird mir Benlah kaum ver-zeihen. Sie hält Herrn Evert Beeckman für würdiger, in einemBriefe aufgeführt zu werden, als ich ihn vielleicht finde."

Ich halte ihn für einen sehr achtbaren, verständige» jungenMann," gab Benlah ruhig zur Antwort die Dunkelheit ver-barg die tiefe Röthe, die ihre Wangen übergossen hatte.Ichweiß übrigens nicht, warum er gerade in den Briefen deiner bei-den Schwestern sonderlich viel Raum einnehmen sollte?"