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abschlug. Jeden Sommer wollte der Bursche, nach dem Ankäufeunseres eigenen, einen neuen Teich an mich verhandeln."
„Glaubst du, er habe diese Weigerung ernstlich übel genommen,Hngh? War' es da nicht besser, du gäbest ihm, was er verlangt?"
„Ich Hab' nur wenig daran gedacht und mich noch wenigerdarum bekümmert, liebes Weib. Nick und ich, wir kennen unsBeide recht gut. Unsere Bekanntschaft dauert schon an diedreißig Jahre, und hat ihre Proben zu Wasser und zu Land, sogarnntcr der Reitpeitsche bestanden. Nicht weniger als dreimal warich genöthigt, diese heilsame Lehre mit eigenen Händen über seinenRücken ergehen zu lassen; doch ist es seht schon länger als zehnJahre, seit kein Schlag mehr zwischen uns Beiden vorfiel."
„Kann ein Wilder jemals eine» Schlag vergeben?" fragte derKaplan mit tiefem Ernste und großem Erstaunen.
„Ich denke, Woods, ein Wilder kann das eben so gut, wieein civilisirter Mensch. Ihr habt ja so lange in Sr. MajestätArmee gedient, und so kann Euch also das Strafmittel der Hiebenicht sonderlich neu sein."
„Bei den Soldaten allerdings nicht; das wußte ich aber nicht,daß die Indianer jemals gepeitscht werden."
„Das kommt daher, weil Ihr der Ceremonie niemals angewohnthabt. — Aber da kommt Nick in der That, und seinem Schrittenach zu schließen, muß der Bursche irgend eine Botschaft oderNeuigkeit zu übcrbringcn haben!"
„Wie alt ist der Manu, Kapitän? Wird denn ein Indianerniemals altersschwach?"
„Nick muß stark in den Fünfzigen sein. Ich kenne ihn schonlänger als fünfundzwanzig Jahre, und ich muß sagen, er war einerfahrener, tapferer und geschickter Krieger, als wir uns znm erstenMale begegneten. Ich schätze ihn auf Fünfzig, keinen Tag weniger."
Mittlerweile war der Indianer so nahe gekommen, daß dasGespräch aufhörte; Alle schauten erwartungsvoll nach ihm hin, und