cr nicht selbst, er sei der alte Nick; ich Hab' mir den Kerl auchnie anders vorgestellt, als eben in dieser schensilichen Gestalt. O!cr sieht teuflisch genug ans — für zwanzig alte Nicks."
Um dem Leser nicht eine übertriebene Meinung von MichaelsLeichtgläubigkeit beiznbringen, müssen wir hier anfngcn, daß Nicksein Gesicht wenige Tage zuvor in einem Ansall von Laune frischbemalt hatte, und zwar die eine Hälfte schwarz, die andere dnnkel-roth, mit einem weißen Ring »m beide Augen; — eine Toilette,welche in Folge mehrerer schwelgerischer Nächte in große Unordnunggerathen war, da die Geschäftigkeit des Morgens keine Verbesserungzngelasscn hatte. Dazu sein Anzug — eine wollene Decke mitrothen und gelben Verzierungen, Beinkleider und Moecassins aufgleiche Weise mit Zierrathen beseht - was sämmtlich zu Mike'saugenblicklicher Mystifikation beigetragen hatte. Dieser folgte sei-nem Gefährten in finsterem Unmnth und beobachtete fortwährend dieGestalt des Indianers, der, von dem Kapitän nach einer von denScheunen geschickt, mit weiten Schritten über die Ebene hineilte.
„Ich wollte wetten, der Kapitän wird den Burschen nichtunter uns dulden; er hat ihn in den Wald gejagt, seht Ihr, wieeinen ächten Waldteufel, der er auch wirklich ist! Und eine solcheKreatur sollte mit unserer Herrin sprechen! Sollte ich nicht lie-ber über ihn herfallen? — Ja, das wollte ich weit eher, als das;er ein unhöfliches Wort an eine Dame ihresgleichen richtete! Erhat ganz gewiß Klanen an den Füßen, wenn er sie gleich mitseinen seinen Stiefeln zu verbergen weiß. Hol' mich der Teufel,ich wollt' ihn nicht übel an den Zehen zupfen."
Jetzt sah Joel erst, wie tief Michael sich in den Jrrthnm ver-strickt hatte, und da er wußte, daß dieser doch bald schwindenmüßte, so beschloß er, ans der Noth eine Tugend zu machenund seinem Freund die Wahrheit zu eröffnen; das Vertraue»,das er ihm jetzt bewies, sollte ihm, wie er hoffte, für die ZukunftGelegenheit zu hundert boshaften Streichen bieten."
Wycnrdvtte.
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