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siedelung schon oftmitangeschen; davon aber besaß sie keine Ahnung,wie ganz anders die Sache sich ans einem Biberdammc gestaltenmnßtc. Ihr kam Alles wie Zänkerei vor, nnd sie wollte eben ihrenGatten fragen, wo denn die Bänmc nnd Wnrzcln hingekommenseien, als ihr künftiger Wohnsitz ihre Aufmerksamkeit ans sich zog.
Kapitän Willonghby hatte vor seinem Abgang im vorigen Herbstedie nöthigen Befehle in Betreff des Hauses znrückgclassen, undsah jetzt mit großem Vergnügen, daß sic pünktlich befolgt wordenwaren. Da diese Wohnung den meisten Ereignissen, die wir zuerzählen haben, als Schauplatz dienen wird, so möchte es wohlpassend sein, sie etwas näher zu beschreiben.
Der Hügel, der in Gestalt eines Felseneilandes ans dem Teicheemporstieg, war eines jener launigen Gebilde, wie wir sie öfteraus der Oberfläche der Erde antreffcu. Er stand ungefähr dreißigRuthen von dem nördlichen Rande der Ebene entfernt, so ziemlichin der Mitte zwischen der östlichen nnd westlichen Gräuze, undendete gegen Süden in einer sanften Abdachung. Seine größteHöhe erreichte er an seinem nördlichen Rande: dort erhob sichder Felsen bis zu vierzig Fuß senkrechter Ansteignng ans demfetten, angeschwemmten Boden; seine obere Fläche mochte etwaeinen Morgen betragen, und fiel gegen Osten und Westen senk-recht, gegen Süden aber sauft und regelmäßig ab.
Diese zufällige Form war cs denn auch, welche den Kapitänveranlaßt hatte, den Felsen zu seinem künftigen Wohnsitze zu wählen,denn bei der großen Entfernung seines Gutes von jedem militä-rischen Posten nnd dem Mangel aller Kommunikationsmittel erschie-nen kriegerische Vertheidignugsanstalten als von der bloßen Vernunftgeboten. So lange der Teich noch bestand, hätte die Insel gegenjeden Angriff von Seiten der Indianer sehr stark gemacht werdenkönnen, und auch jetzt, obschon das Bette trocken gelegt war, botsic in dieser Beziehung noch immer große Vortheile. Der senkrechteAbhang gegen Norden hing förmlich über der Ebene und war fast