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wieder gehörig i» Stand gesetzt waren, wurden sie auf's Nene inden Wind gebracht und mit dem Gallion nach der holländischenKüste gerichtet. Der Wind, der gegen Abend frischer gewordenwar, drehte sich mit der sinkenden Sonne gegen Westen, und bliesso scharf in die Segel der Fregatte, das;, als das »ntergehcnde Tages-gestirn bereits in die Fluten des Meeres hinabzntauchen schien,alles Land längst vor den Blicken der Seefahrer verschwunden war.
Die ganze Nacht durch zog die Fregatte in düsterem Schwei-gen durch die finsteren Gewässer hin, und die trauernden Cou-sinen, welche beide während dieses düsteren Zeitraums kein Augescblossen, fühlten ihren Schmerz durch diese wohlthnendc Stillenicht wenig besänftigt. Ihren Jammer noch zu vermehren, hatteeine neue Trauerbotschaft ihr Herz verwundet; nach GriffithsPlane nämlich und in Folge der neuen Dienstpflichten, die nunmehrauf ihm lasteten, sollten sie sich am nächsten Morgen trennen —trennen ans unbestimmte Zeit, vielleicht für immer!
Mir dem Erscheinen des Tageslichts ertönte wieder des Boot-manns gellende Pfeife; die Sckiffs»ia»»scbaft sammelte sich infeierlichem Schweigen ans den Gängen des Verdecks, um .dieTodten zu begrabe»'. Die Leichname Boltrope's »nd zweier nie-deren Offiziere, so wie mehrerer Gemeinen, welche in der ver-flossenen Nacbt an ihren Wunden gestorben waren, wurden unterden üblichen Förmlichkeiten in die Tiefe versenkt; dann wurden dieRaaen der Fregatte abermals in den Wind gebraßt, und rastlosglitt das Schiff durch die unbegränzte Wasserwnste dahin, ohne aufden ewig rollenden Woge» ein Denkzeichen zurückznlassen, das derBeerdigung seiner dahingegangencn Kinder gegolten hätte.
Schon hatte die Sonne ihre Mittagshöhe erreicht, als diebeiden Schiffe abermals beilegten und die nöthigen Vorkehrungenzu der bevorstehenden Trennung getroffen wurden. Obrist HowardsLeichnam wnrde'anf die Alacrity hinübergeschafft; ihm folgten Grif-fith und seine trauernde Gattin. Katharina lehnte zärtlich an einem