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diesen Räumen wieder hergestellt zu sehen, war aber keineswegsdarauf gefaßt, eine Scene, wie sie jetzt seinem Auge begegnensollte, vor sich zu finden.
Zwischen zwei der dräuenden Kanonen, welche der sonst sobehaglich eingerichteten Kajüte einen ganz eigenthnmlichen Anstrichvon Wildheit verliehen, stand ein breites Ruhebett, ans welchemder Obrist, offenbar in seinen letzten Zügen, lag. Ihm zur Seiteweinte Cäcilie; ihre dunkeln Locken bedeckten in unbeachteter Ver-wirrung die bleichen Züge ihres Gesichts und reichten in ihrerübergroßen Fülle bis ans den Boden des Verdecks, worauf siekniete. Katharina beugte sich zärtlich über den sterbenden Greis,während tiefes Mitleid, mit Selbstvorwürfen gepaart, ans ihrendunkeln, thränenvvllen Angen hervorleuchtete. Die wenigen Dienerund Dienerinnen umringten in tiefer Rührung das Sterbelager;ans Aller Blicken sprach dieselbe Hoffnungslosigkeit, welche auch derWundarzt kaum einen Augenblick früher an den Tag gelegt hatte.
Griffiths Diener hatten die Geräthschaften der Kajüte mit einerSorgfalt geordnet, welche des furchtbaren Kampfes zu spottenschien, der noch kaum zuvor dieses Gemach zu einem wirren Schau-platze des Krieges umgewandelt hatte. Auf einem zweiten Ruhe-bette, dem Obristcn gegenüber, lag Boltrope's derbe, vierschrötigeGestalt; sein Haupt ruhte auf dem Schooße des Hofmeisters derFregatte, seine Hand lag traulich in der seines Freundes, des Kaplans.
Griffith hatte zwar von der Verwundung des Quartiermeistersgehört; Obrist Howards Zustand aber war ihm bis jetzt unbekanntgeblieben, und seine eigenen Augen sollten ihm jetzt eine so trau-rige Ueberzeuguug gewähren. Erst als die Erschütterung dieserPlötzlichen Entdeckung ein wenig nachgelassen, näherte sich derjunge Mann dem Bette des Sterbenden, und versuchte in einemTone, der die Aufrichtigkeit seiner Theiluahme bewies, seinschmerzliches Bedauern auszudrücken.
„Nicht weiter, Eduard Griffith, nicht weiter," unterbrach ihn