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„Still, roher Mann," donnerte der Lootse mit feierlichem Vor-wnrf in seiner Stimme; „im nächsten Augenblicke steht Ihr vielleichtvor Eurem Gott; drum spottet nicht seines geheiligten Namens!"
Ehe noch der betroffene Meister von seiner Spiere ans dasDeck der Fregatte herabsprang, warf er einen verwunderten Blicknach seinem Gefährte», der mit »»erschütterter Kaltblütigkeit, abermit einem Auge, das von wilder Kriegslast brannte, ans die ringsum ihn tobende Schlacht wie ein Mann hernicderschaute, der ruhigihrem Verlaufe svlgte, um zuletzt doch den Ansgang zu leiten.
Der Anblick der Engländer, die mit wildem Geschrei und bit-teren Flüchen ihnen eutgegenstürzten, erhitzte auch Obrist HowardsBlut; er drängte sich nach dem Bord der Fregatte, und ermun-terte seine Freunde durch Stimme und Geberden, ans das ame-rikanische Verdeck herüberznkommcn.
„Fort mit dir, du alter Rabe!" brüllte der Qnarticrmeister,und packte den Andern am Kragen; „hinab mit dir in den Kiel-ranm, oder ich laß dich von einer Kanone zerschmettern!"
„Streck'die Waffen, rebellischer Hund!" schrie der Obrist, durchdie Hitze des Kampfes außer sich gebracht; „sink' nieder in denStaub und flehe die Gnade deines beleidigten Fürsten an!"
Durch die augenblickliche Begeisterung entflammt, rang der Ve-teran eine Zeitlang mit seinem nervigen Gegner; aber noch hatteder kurze Kampf nicht geendet, als die Engländer, durch das Feuerder Marincsoldaten und die drohende Front, die Griffith mit seinenEnterern ihnen entgegenwarf, vertrieben, nach dem Vvrkastcll ihreseigenen Schiffes zurückwichen und die tödtliche Verwüstung, welcheBarnstable mit seinem Geschütz in ihrem Rumpfe anrichtete, durchein gleiches Feuer zu erwiedern suchten. Eine einzige Kanone marAlles, was sie gegen die Amerikaner austreibcn konnten; diese aber,mit Kartätschen geladen, wurde so dicht vor deren Front abgefenert,daß die zischende Flamme ihren Feinden sogar in's Gesicht schlugBei diesem Schlage fühlte der immer noch ringende Obrist, der