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Nachbarinnen würden sich noch viel höher färben, wen» sie, be-gleitet von einem loyalen Trinksprnche, mit diesem dnnkeln Fener-tranke benetzt wurden. Miß Alice ist stets bereit, ihre Treue gegenihren Fürsten durch die That zu beweisen, und so trinke ich dennin ihrem Namen das Wohl seiner geheiligten Majestät — Todund Untergang alle» Vcrräthern!"
„Wenn das Gebet eines demüthigen Weibes, das nur wenig mitWelthändeln zu schaffen, und noch weniger ein Recht hat, sich eineBekanntschaft mit den Spitzfindigkeiten der Staatsmänner anzumaßen— dem hohen, mächtigen Fürsten, der gegenwärtig den Thron ein-nimmt, irgend nützen kann, dann wird er niemals die Nebel desLebens kennen lernen," antwortete Alice mild; „doch den Tod kannich Niemand, selbst nicht meinen Feinden, wenn ich solche hätte,wünschen, und am allerwenigsten den Angehörigen des Volkes,die uns als Kinder einer und derselben Familie so nahe stehen."
„Kinder einer und derselben Familie!" wiederholte der Obristlangsam und mit einer Bitterkeit, welche nothwendig KatharinenspeinlicheAnfmerksamkeit erregen mußte: „Kinder einer und derselbenFamilie! Ja, gerade so wie Absalon der Sohn Davids und Judasein Mitglied der heiligen Familie der Apostel war! Aber lassen wirdas — genug über dieses Thema! Der verdammte Geist der Re-bellion ist über meine eigene Schwelle gedrungen, und ich weiß inmeinem ganzen Haushalte Niemand mehr, der nicht von seinemverderblichen Einflnsse heimgesncht worden wäre!"
„Heimgesncht wnrde wohl auch ich, gleich den Andern," ant-wortete Alice — „doch nicht davon angesteckt, Obrist Howard, soweit nämlich Reinheit in diesem Falle in Loyalität besteht —"
„Was ist das für ein Lärm?" fiel der Obrist mit erschrecken-der Heftigkeit ein. „War's nicht ein gewaltfames Krachen, wasich vernahm, Bvrrongheliffe?"
„Vielleicht war's einer meiner eigenen Schufte, der von demFestmahle, das ich, wie Ihr wißt, heute Abend zur Feier unseres