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Begleiter nur mit der höchsten Anstrengung möglich wurde, denPosten, den er an seiner Seite eingenommen hatte, zu behaupten.Endlich nach zweistündigem Suche» wurde jede weitere Mühe, denvermißten Schalnppenführer auszufinden, als gänzlich fruchtlosaufgegcbcn, und zwar mit Recht, denn nie sah man die See denLeichnam Desjenigen wieder von sich geben, der im Tode wie imLeben ihr so ganz und eigen angehört hatte.
„Dort sinkt die Sonne schon hinter jene Klippen hinab,"sprach der Lieutenant, indem er sich selbst ans einem Felsstückeniederseyte; „bald kommt die Stunde, um die Hundswache anszn-stellcn: doch wir haben ja nichts mehr zum Bewachen, Knabe;Brandung und Klippen haben uns nicht einmal eine einzige ganzePlanke übrig gelassen, worauf wir unser Haupt für die Nachtniederlegcn könnten."
„Die Leute haben dort am Strande mancherlei Gegenständegesammelt," erwiederte der Knabe; „sie haben Waffen aufgefnnden,»m uns damit zu vertheidigen, und Lebensmittel, um hiezu die.nvthigc Stärke zu gewinnen."
„Und wo soll denn unser Feind sein?" fragte Barnstable inbitterem Tone; „sollen wir etwa nufer Dutzend Picken auf dieSchulter nehmen, um das Königreich England damit zu entern?"
„Wir werden freilich nicht die ganze Insel in Kontributionsetzen," bemerkte der Kadet, indem er den düsteren Ausdruck inseines Kommandanten Blick ängstlich bewachte; „aber wir könnenuns doch immer in Thätigkeit erhalten, bis der Kutter von derFregatte znrückkommt. Ich hoffe doch, Sir, Ihr haltet unsereLage nicht für so verzweifelt, daß Ihr Euch gefangen zu gebenbeabsichtigtet."
„Gefangen!" rief der Lieutenant; „nein, nein, Knabe, so weitist's noch nicht mit uns gekommen! Mein Schiff hat England zuzertrümmern vermocht, ja, das ist leider nur allzu wahr; docheinen weiteren Vvrtheil hat es bis jetzt noch nicht über uns er-