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dem Wind nichts als den nackten Rumpf überlassen: über de» mager dann Hinblasen!"
„Ja, wenn's nichts als der Wind wäre, dann könnten wirwohl noch die Sonne dort hinter jene Hügel hinabsinken sehen,"sprach der Schalnppenführer; „aber wie kann der Hanf ein Schiffnoch aufhalten, das die halbe Zeit über bis zn seinem Fockmastim Wasser liegt?"
Der Befehl wurde übrigens von der Mannschaft mit einerArt verzweifelter Unterwürfigkeit unter den Willen ihres Kom-mandanten vollzogen: sobald die Vorbereitungen vorüber waren,wurden Bug- und Wnrfankcr, beide zn gleicher Zeit ausgeworfen,und so wie der Ariel wieder ganz im Winde lag, machte sich dieAxt hinter die wenige» Trümmer seiner sonst so hohe», schlankenMasten. Das Krachen der herabstürzcnden Spieren, welche einenach der ander» ans das Verdeck herunter polterten, schien mit-ten in dieser drängenden Gefahr keine Bewegung unter der Mann-schaft zn verursachen; die Matrosen gingen schweigend an ihrhoffnungsloses Geschäft und fingen an, das Verdeck zn säubern.Jedes Auge folgte mit einer gewissen fieberhaften Neugierde dendahinschwimmenden Trümmern, welche die Wellen rasch mit sichfortrissen, und beobachteten die Wirkung ihres Znsammenstoßensmit den Felsen, die ihnen so furchtbar nahe lagen; doch langezuvor schon, che noch die Spieren den weißen Schanmgnrtel er-reichten, wurden sie von dem wüthcnden Element vor den Angender Zuschauer verschlungen.
Wohl fühlte die ganze Mannschaft ans dem Ariel, daß jetztihr letztes Rettnngsmittel versucht morde»; so oft das Schiff wieverzweifelt und kopfüber in die Tiefe der See hinabzustürzcn drohte,welche bereits über sein Vorkastell hinrollte, glaubten die ängst-lichen Matrosen, sie sähe» das Eisen nachgeben, das noch in derTiefe eingewurzelt lag, oder hörten das heftige Krachen der ans-
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