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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
Entstehung
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los,wenn ich dich jetzt in die See werfe» wollte, als Futter fürdie Fische, wer könnte mich tadeln ? Dach wenn mein Schoonerheute Nacht in den Grund fährt, dann soll er dein Sarg werden,du nichtswürdigcr Verräther!"

Vierundzwanzigstcs Kapitel.

War' ich ein Gott der Macht gewesen, lieber

Hält' ich die See versenket in den Grund.

Eh' sie das gute Schiff verschlingen dürfen.

Der Sturm. (Uebers. v. Ticck.)

Mährend der Schaluppenführer sich in die Brandung gewagt,hatte er ans menschlicher Vorsicht für etwaige Unglücksfälle Dil-lons Bande gelöst: der Gefangene benützte diesen Umstand undvergrub sein Antlitz in die Falte» feines Gewandes, während ermit jener Mischung boshafter Wuth und kleinmüthigcr Todesfurcht,welche das Hanptingredienz seines ganzen Charakters ausmachte,über den Ereignissen der letzten paar Stunden brütete. WederTom noch Barustable schienen geneigt, ihn durch ihre Bemerkun-gen aus diesem Zustande anscheinender Ruhe hcransznrciße», dennBeide waren zu sehr mit ihren eigenen dusteren Ahnungen be-schäftigt, um sich noch zu unnützen Reden geneigt zu fühlen. Nurmanchmal hörte man den kurzen Ruf des Kapitäns, der, wenn erdas empörte Element rings um ihn betrachtete, den Gott desSturmes gleichsam zu seinen Gunsten beschwören zu wollen schien.Der Schaluppenführer ließ gelegentlich ein Wort der Ermnnternnglaut werden, wodurch er seine Mannschaft anzufcucrn suchte; sonstvernahm man blos das dumpfe Rauschen der Wasser und dasklägliche Heulen des Windes, der mit ungehemmter Gewalt überdie weite Wasserwüste des germanischen Oceans daher brauste.

So mochten die Seeleute etwa eine Stunde in angestrengtem