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den leichten Schritten Katharinas, welche ihnen ans geheimenGängen dnrch das Gebäude voranging, bis sie nach wenigen Mi-nuten dnrch ein enges Pfvrtchen in's Freie traten. Ohne sich einenAugenblick zn besinnen, führte sie den Schalnppenführer über denRasen nach einer Anslaßpforte, welche gerade ans dem entgegen-gesetzten Punkte des Parkes lag, wo sie früher hcreingekommenwaren; hier zeigte sie ihm den Fußpfad, der sich schwach erkenn-bar über die fahle Waide hinschlängelte, wünschte ihm noch GottesSegen mit einer Stimme, welche ihren tiefen Antheil an seinemsicheren Entkommen erkennen ließ, und war dann gleich einemLustgebilde vor seinen Angen verschwunden.
Jetzt, da sein Kurs so frei und offen vor ihm lag, bedurfteTom keines weiteren Sporns, um ihn zur Eile anzntreiben; seinePistolen im Gürtel losmachend und die Harpune schwingend, ging'snun in raschem Laufe über die Felder hin, so daß sein Gefährteall' seine Kraft anfbietcn mußte, um gleichen Schritt mit ihm znhalten. Ein- oder zweimal wagte Dillon ein paar Worte; dochdas ernste ,Schweig' des Schalnppenführcrs gebot ihm, inne znhalten; erst als er bemerkte, daß sie sich den Klippen näherten,machte er einen letzten Versuch, seine Freiheit wieder zn erlangen,und versprach in aller Eile eine große Summe, womit er seinenSieger zn bestechen gedachte. Der Schalnppenführcr gab keineAntwort, und der Gefangene hegte schon die geheime Hoffnung,sein Anerbieten würde auch hier die gewohnte Wirkung Hervor-bringen — da fühlte er ans einmal dnrch die Oeffnung seinerHalskrause die scharfe, kalte Eisenspitze der Harpune gegen seineBrust eindringen, so daß sie ihm bereits die Haut anfritztc.
„Lügner!" sprach Tom; „noch ein Wort und die Harpune sitztdir im Herzen!"
Von diesem Augenblicke an war Dillon stumm wie das Grab.Nahe bei dem Punkte, wo sie gelandet hatten, erreichten sie denRand der Klippen, ohne ans die Abthcilung zn stoßen, welche zn