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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
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Einundzwanzigstes Kapitel.

Casca:- Wenn dieser Wunderzeichen

So viel Zusammentreffen, sage Niemand:

Dieß ist der Grund davon sie sind natürlich:

Denn Dinge schlimmer Deutung sind's, glaub' ich.Dem Himmelsstrich. auf welchen sie sich richtenJulius Cüsar (übersetzt von Schlegel).

Der Leser wird »ach der Zeit, die während der vorhergehen-den Ereignisse vcrflosi, wohl selbst berechne» können, daß der Arielmit seiner Prise in der schon erwähnten Bai nicht eher vor Ankerging, als nachdem Griffith und seine Genossen schon mehrereStunden in dem Gewahrsam ihrer Feinde zugebracht hatten. Dievorgebliche Wegnahme eines feindlichen Schooners konnte beieinem Volke, das seine Seelente für unüberwindlich anznsehen ge-wohnt war, nur wenig Interesse und jedenfalls keine Ueberraschungerregen, und Barnstable-fand es nicht schwer, auch die wenigenLandlente zu täuschen, welche während der kurzen Dauer desTageslichts den beiden Fahrzeugen neugierig am Ufer gefolgtwaren. Als aber die Abendnebel über dem engen Wasserbeckenaufznsteigen begannen, und die Krümmungen seines Randes inder allgemeinen düstern Begränznngslinie des Ufers sich verloren,da glaubte der junge Seemann die Zeit gekommen, um ernstlicheran die Erfüllung seiner Pflicht zu denken.

Die Alacrity ging mit ihrer ganzen Mannschaft und den Ver-wundeten des Ariel in aller Stille unter Segel. Leicht trieb sievor dem scharfen Landwinde dahin, und steuerte ans dem Hafenin die offene See hinaus; dann wurden rasch ihre Segel entfaltet,und wie im Fluge ging's nun ans die Fregatte zu.

Mit athcmloser Angst hatte Barnstable diese Bewegung über-wacht, denn ans einer Anhöhe, welche das Meer auf eine ziemlicheStrecke gänzlich beherrschte, war eine kleine, aber gefährlicheBatterie errichtet worden, die den Hafen gegen die Beschimpfungenund Ranbansälle der kleineren feindlichen Schiffe schützen sollte,

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