lange Stunde, während welcher die Mannschaft nngednldig denZeitpunkt erwartete, wo sie endlich in Bewegung gesetzt werden sollte.
Die ersten Kanonenschüsse, die von der Alacrity abgeseuertworden waren, wnrdcn deutlich vernomnien, und Griffith, dessengeübtes Ohr das Kaliber des Geschützes genau unterschied, erklärtesogleich, daß sie nicht von dem Schooner h.errnhren könnten. Alsaber der raschsolgende, obwohl ferne Donner der späteren Kanonadegehört wurde, da vermochte Griffith nur mit Muhe sich selbst undseine Leute in den Schranken zurückznhalten, welche die Klugheitund ihre Lage gebieterisch vorzeichnete». Der letzte Kanonenschußwar endlich verhallt, und nicht ein Mann hatte das Gewölbeverlassen. — Nachdem während des Gefechtes die verschiedenstenVermnthnngen über den Charakter der Streitenden ausgestelltworden waren, folgten jetzt weitere Muthmaßungen über den Aus-gang des Kampfes. Einige von den Soldaten erhoben die Köpfevon den Mauertrümmern, die ihnen bei ihrem unruhigen, verstoh-lenen Schlummer als Kopfkissen dienen mußten, und legten sich,nachdem sie eine Zeitlang auf die Kanonenschüsse gehorcht, wiederruhig znm Schlafen nieder, als ob sie kein Interesse für einenKampf empfänden, bei dem sie nicht betheiligt waren. Andere,welche, weniger schlaftrunken, lebendigeren Antheil an dem Ereig-nisse nahmen, verschwendeten reichlich ihre rohen Späße über dieStreitenden, oder horchten neugierig ans den Verlauf deS Kampfes,wie er sich in dem herrschenden Lärm nur undeutlich zu erkennengab. Nachdem das Gefecht eine Zeitlang vorüber war, ließ Ma-nual seiner üblen Laune endlich freien Lauf.
„Da war wieder nur eine Meile von uns entfernt eine Ver-gnngnngspartie, Mr. Griffith," fing er an, „an der wir ohnediese unterirdische Einquartierung wohl hätten Antheil nehmen undauch einigen Anspruch auf die Ehre des gewonnenen Sieges er-werben können. Doch ist's noch nicht zu spät, unser Detachementbis zu den Klippen vorznschieben, wo wir dann im Angesicht der