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hielt er völlig inne, und schien schwerfällig und wie im letztenTodeskampse ans dem Wasser hinznschwimmen.
„Selten wir nun ans ihn los und ihm den Garaus machen,Tom?" rief Barnstable; „nur wenige Stiche deines Bajonets,und er ist fertig."
Der Schalnppenführer beobachtete mit kalter Ueberlegnng seineBeute.
„Rein, Sir, nein," crwiedcrte er endlich; „der letzte Kampfwird gleich bei ihm beginnen. Zudem ist kein Grund vorhanden,warum wir uns durch Anwendung einer Kriegswaffe beim Fangeneines Wallfisches beschimpfen sollten. — Rückwärts, Sir, rück-wärts! das Thier ist am Verenden!"
Der Warnnngsrnf des klugen Schalnppenführers wurde augen-blicklich befolgt, und das Boot zog sich vorsichtig in einige Entfer-nung zurück, so daß dem Opfer für seinen letzten Kampf ringsumein freier Raum übrig blieb. Nachdem es kaum zuvor noch voll-kommen ruhig dagelegen, warf das furchtbare Ungethüm seinenSchweif mit einem Male, wie vorhin bei seinen lustige» Sprüngen,hoch in die Luft empor; aber seine Schläge folgten sich mit drei-facher Gewalt und Schnelligkeit, bis Alles hinter einer reich mitBlut gefärbten Pyramide von Schaum unsichtbar wurde. DasAechzcn des Fisches glich dem Gebrüll einer ganzen Rinderhecrde,und wer mit der Thatsache unbekannt gewesen märe, hätte glaubenkönnen, daß hinter dem blutigen Dunste Tausende von Ungeheuernin tödtlichem Kampfe begriffen seien. Allmählig wurde der Lärmimmer schwächer, und als endlich das hochroth gefärbte Wassernach und nach wieder zu den langen, regelmäßigen Wogen desOceans herabsank, sah man den Fisch erschöpft und ruhig seinemSchicksal hingegeben. Während das Leben ans ihm entwich, legtesich die ungeheure schwarze Masse ans die Seite, so daß die weiße,glänzende Bauchhaut sichtbar wurde, und jetzt endlich waren dieSeeleute gewiß, daß ihr Sieg vollendet war.