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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
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in dem Gang der Dinge in seinem Geburtslands sie ihm vielleichteintragen konnte bei weitem überwogen. Griffith betrachteteer als das einzige natürliche Hindernis; eines glücklichen Erfolges,und wüthcnd trieb er darin» sein Pferd vorwärts, fest entschlos-sen, dem jungen Seemanne, noch ehe die Sonne znm zweitenMale nntergegangen, sicheres Verderben zu bereite». Ein Mann,der in einer schlimmen Sache mit solchen Gefühlen und ans sol-chen Beweggründen handelt, wird sein Werk nicht nachlässig oderleichtsinnig betreiben, und so war Dillon sogar wenige Minutenvor der Zeit, in welcher er seinen Weg znrückznlegen versprochenhatte, bereits am Bord der Alacrity.

Der ehrliche alte Seemann, der den Kutter kommandirte,horchte mit großer Vorsicht ans seine Erzählung, prüfte dann denStand des Wetters und noch manches Andere, das mit seinemDienste znsammenhing, mit der langsamen, bedächtigen Entschlos-senheit eines Mannes, der in seinem ganzen Leben noch nichtviel vollbracht hatte, was ihm hätte einiges Vertrauen zu sichselbst geben können, und der auch für das Wenige, was er wirk-lich geleistet, nur sehr spärlich belohnt worden war.

Da aber Dillon drängte und das Wetter überdies; günstigschien, so entschloß er sich endlich, dem Wunsche des Letzterennachznkommen, und somit ging der Kutter unter Segel.

Die Schiffsmannschaft bestand ans nicht ganz fünfzig Mann,und schien sich fast mit derselben Bedächtigkeit, wie ihr Komman-dant, zu bewegen; doch als das kleine Fahrzeug um die Land-spitze, hinter der es bis jetzt vor Anker gelegen, hernmgesegeltwar, wurden die Kanonen gerichtet und die gewöhnlichen Vorbe-reitungen zu augenblicklicher, wirksamer Bereitschaft getroffen.

Ganz gegen seinen Willen sah sich Dillon gcnöthigt, an Bordzu verbleiben, um den Punkt zu bezeichnen, wo man die arglosenSeelente zu überraschen hoffte. Bald hatte man eine gehörigeEntfernung vom Lande gewonnen, Alles war in Thätigkeit gesetzt,