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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
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hinter einem kleinen Gehölze versteckte nnd allein mit seinemFührer bis an den Rand der senkrechten Felsen vorwärts ritt, anderen Fnß, selbst jetzt, da die See sich nach nnd nach wieder be-rnhigte, der Schaum, der immer noch ans den großen Wogen da-herschwamm, zornig emporspritzte.

Der Stnrm hatte sich gelegt, noch ehe die Gefangenen ihreFlucht unternommen hatten; statt jenes mächtigen Orkans, dersich im Osten erhoben und jetzt allmählig nachgelassen hatte, herrschtenun ein leichter Südwind, der gerade über die Küste hinstrich;die See wars zwar noch ungeheure Wogen, doch war ihre Ober-fläche spiegelglatt, nnd jene wurden mit jedem Augenblicke regel-mäßiger nnd weniger hastig.

Umsonst schweiften die Blicke der beiden Reiter über die un-geheure Wasserfläche hin, die unter den Strahlen der Sonne, welcheeben ans der Tiefe des Meeres cmporgestiegen war, in HellenGluten leuchtete. Nirgends zeigte sich ein fernes Segel oder ir-gend ein Gegenstand, der ihren Verdacht bestärken oder ihre Zwei-fel zerstreuen konnte. Alles schien während des letzten heftigenSturmes die Fahrt an dieser gefährlichen Küste vermieden zuhaben, nnd Dillon wandte eben den getäuschten Blick von derleeren Aussicht zurück, als dieser mit einem Male ans das Uferunter ihm fiel nnd plötzlich den gesuchten Gegenstand entdeckte.

Dort sind sie!" rief er ans,nnd beim Himmel, sie werdenuns entwischen!"

Der Körnet schaute nach der Stelle, worauf der Andere mitdem Finger hindentete, und sah, in geringer Entfernung vomLande, und anscheinend unmittelbar unter seinen Füßen, ein klei-nes Boot wie eine schwarze Muschel auf dem Wasser schwimmennnd mit den Wogen sinken nnd steigen, als ob die Leute, die mandarin gewahrte, in »nissiger Erwartung vom Rudern ansrnhten.

Die sind's!" fuhr Dillon fort:oder noch wahrscheinlicherist es ihr Boot, das sie erwartet, um sie nach ihrem Schiff