230
Griffith. Freilich war er, und noch dazu sehr künstlich, verkleidet;doch wenn ein Mann sein ganzes Leben der Erforschung der Wahr-heit gewidmet hat," setzte er mit der Miene höchster Bescheiden-heit hinzu, so hält es schwer, seine Sinne durch irgend eine Ver-kleidung zu täuschen."
Ans Obrist Howard machte die Wahrscheinlichkeit dieser Ver-mnthnngen einen tiefen Eindruck, und der Schlnsisay bestärkte ihnvollends in der Richtigkeit von seines Vetters Ansichten. Bor-roughcliffe horchte mit gespanntem Interesse auf den Sprechendenund biß sich mehr als einmal ärgerlich in die Lippen.
„Ich will darauf schwören," rief er, nachdem Dillon geendet,„daß der Eine von den Dreien ei» trefflicher E.rerziermeister war."
„Nichts wahrscheinlicher als dies;, mein würdiger Freund,"entgegnete Dillon; „denn da die Landung gewiß nur in schlimmerAbsicht geschah, so dürft Ihr Euch drauf verlassen, daß sich Grif-fith nicht ohne Schutz und Bedeckung hiehcr wagte. Ich möchtesogar behaupten, daß alle Drei Offiziere waren, und einer davonkann dann wohl von der Marine gewesen sein. Daß sie von irgendeiner Seite Beistand erhielten, das ist gewiß, und weil ich über-zeugt war, daß sie ihre Hilfsmannschaft irgendwo versteckt habenmußten, gerade deßhalb versäumte ich keine Zeit, mich »m Ver-stärkung nmznsehen."
In dem Allen lag so viel Wahrscheinlichkeit und in der Thatso viel Wahrheit, daß selbst Borrongheliffe unwillkürlich dieserIleberzengnng Raum gab; er trat einen Augenblick bei Seite, umdie Verwirrung zu verbergen, die, wie er fühlte, seine sonst sounbeweglichen Gcsichtszüge mit einem Mal mit hoher Röthe bedeckte.
„Der Hund von einem Amphibins!" murmelte er vor sich hin;„allerdings war er Soldat, aber dabei ein Feind und Verräther.Beim Element! das mag ihm keinen kleinen Triumph gewähren,wenn er die rebellischen Ohren seiner Tischgenoffen mit seinemBerichte ergötzt, wie er einem gewissen Borrongheliffe vom —tcn