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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
Entstehung
Seite
211
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Eine ehrbare Helrath soll's geben," antwortete Mannal soernst, als hielte ihn Hymen bereits in seinen Fesseln gefangen.

So ist's recht! Ist Geld vorhanden?"

Geld? was Geld!" wiederholte Mannal ziemlich verächtlich.Würde ein Soldat wohl seine Freiheit, sogar sein Leben hinge-ben, wenn die Ketten nicht von Gold wären?"

Das nenn' ich einmal ächt militärische Grundsätze!" rief derAndere.Meiner Treu! ich finde, deinem Amphibienwesen fehlt'sdoch nicht ganz am Verstand! Wozu aber diese Verkleidung?Sind die Alten ,streng, mächtig und angesehen'? Warum dieseVerkleidung, frag' ich noch einmal?"

Warum diese Verkleidung?" wiederholte Mannal ruhig:gibt's denn in Eurem Regiment überhaupt nur eine Liebe ohnesolche Mummerei? Bei uns wenigstens ist sie das sichere Merk-mal eines Liebesiechen."

Ganz richtig und verständig hast du diese Leidenschaft ge-schildert, mein Herr Kamerad mit der Amphibiennatnr!" antwor-tete der englische Offizier.Doch sind diese Symptome in deinemFall von einigen höchst kuriosen Beigaben begleitet. Schätzt denndeine Geliebte den Thecr so besonders?"

Nein; aber sie liebt mich, und also auch jeden Anzug, indem ich erscheinen mag."

Abermals durchaus verständig und scharfsinnig! und doch unr-eine höchst handgreifliche Finte, um meinem direkten Angriffeansznweichen. Ganz gewiß hast du von einem Platze, NamensGretna Green, etwas nördlich von hier, gehört? Nicht wahr,Kamerad Wassermann Hab' ich nicht recht?"

Gretna Green!" antwortete Mannal, über seine eigene Un-wissenheit etwas verlegen;vermnthlich ein Paradeplatz oder soetwas?"

»Ja, ja, für Leute, die in Knpido's Licbesfener lodern! EinParadeplatz! Schau, schau, wie der Schelm sich so einfältig zu

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