„Eine ehrbare Helrath soll's geben," antwortete Mannal soernst, als hielte ihn Hymen bereits in seinen Fesseln gefangen.
„So ist's recht! — Ist Geld vorhanden?"
„Geld? was Geld!" wiederholte Mannal ziemlich verächtlich.„Würde ein Soldat wohl seine Freiheit, sogar sein Leben hinge-ben, wenn die Ketten nicht von Gold wären?"
„Das nenn' ich einmal ächt militärische Grundsätze!" rief derAndere. „Meiner Treu! ich finde, deinem Amphibienwesen fehlt'sdoch nicht ganz am Verstand! — Wozu aber diese Verkleidung?Sind die Alten ,streng, mächtig und angesehen'? Warum dieseVerkleidung, frag' ich noch einmal?"
„Warum diese Verkleidung?" wiederholte Mannal ruhig:„gibt's denn in Eurem Regiment überhaupt nur eine Liebe ohnesolche Mummerei? Bei uns wenigstens ist sie das sichere Merk-mal eines Liebesiechen."
„Ganz richtig und verständig hast du diese Leidenschaft ge-schildert, mein Herr Kamerad mit der Amphibiennatnr!" antwor-tete der englische Offizier. „Doch sind diese Symptome in deinemFall von einigen höchst kuriosen Beigaben begleitet. Schätzt denndeine Geliebte den Thecr so besonders?"
„Nein; aber sie liebt mich, und also auch jeden Anzug, indem ich erscheinen mag."
„Abermals durchaus verständig und scharfsinnig! und doch unr-eine höchst handgreifliche Finte, um meinem direkten Angriffeansznweichen. — Ganz gewiß hast du von einem Platze, NamensGretna Green, etwas nördlich von hier, gehört? Nicht wahr,Kamerad Wassermann — Hab' ich nicht recht?"
„Gretna Green!" antwortete Mannal, über seine eigene Un-wissenheit etwas verlegen; „vermnthlich ein Paradeplatz oder soetwas?"
»Ja, ja, für Leute, die in Knpido's Licbesfener lodern! EinParadeplatz! Schau, schau, wie der Schelm sich so einfältig zu
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