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Euch zu erkenne«, dazu bedurfte es wieder eines Offiziers. Ge-meine tragen nicht solche Leinwand wie diese, die mir übrigens,nebenbei bemerkt, als Bekleidung für de» Winter unverantwortlichkalt und leicht vorkommt; ebenso wenig haben sie Sammtkravattenmit silbernen Schnallen, und ihre schmierigen Haare duften nurhöchst selten von feinem Oele und würziger Pomade. — Kurz,Brüderchen, du bist Soldat und bist Offizier."
„Ich gesteh' es," erwiederte Manual; „ich bekleide den Rangeines Kapitäns, und hoffe, als solcher behandelt zu werden."
„Ich denke, ich habe Euch einen Wein vorgesept, mit demein General zufrieden sein könnte," versetzte Borroughcliffe;„doch ganz wie Ihr wollt. Jedenfalls muß selbst ein Mann,dessen Kopf nicht durch eine solche Herzstärknng, wie dieser Wohnsitzsie im Ueberfinffe bietet, anfgehellt ist, einsehen, das;, wenn Offi-ziere in der Uniform Inengnilornni. d. h. in Eurem jetzige» Falle —des Marinekorps, ans der Insel hernmziehen, dieß etwas ganzBesonderes zu bedeuten hat. Der Soldat ist erstens seinem Für-sten, zweitens sich selbst, und dann dem Krieg, den Frauen undnoch dem Weine Treue schuldig. Krieg gibt's gegenwärtig keinenim Reich, Frauen in Menge, doch Wein, zu meinem Leidwesen mnfiich's gestehe», guter Wein ist ein seltener und thenrcr Artikel. —Nn», Kamerad, werd' ich's jetzt nächstens treffen?"
„Nur weiter." sagte Manual, der Angen und Ohren an-strengte, um endlich zu erfahren, ob er wirklich erkannt wordensei oder nicht.
„lin avant! ans gut Englisch, Vorwärts Marsch! Nun denn,zwischen Frauen und Wein, da liegt noch der Knoten, was,wenn der letztere gut und die ersteren hübsch sind, eine höchstangenehme Auswahl abgibt. Daß es nicht der Wein ist, ans denIhr ansgeht, das möchte ich beinahe für gewiß annehmen, BruderKapitän, sonst würdet Ihr nicht in einem so schäbigen Aufzug aufEuer Abenteuer ansziehen. Nehmt mir nicht übel — aber werDer Lovtse. l-l