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5 (1853) Der Lootse : ein Seegemälde
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der Haucb der Verleumdung, und wie schwach dagegen das Bandist, das unfern guten Namen festhalten sollte. Wohl zwanzigmalbin ich den Söldlingen deines Fürsten in offener Schlacht begeg-net, männlich habe ich unter der Flagge gefochten, die von meineneigene» Händen zuerst im Winde entfaltet wurde, und welche ich,Gott sei Dank, noch nie einen Zoll breit erniedrigt sah aberkeine einzige Handlung der Feigheit und des Unrechts gegen irgendJemand habe ich mir während dieser ganzen Dienstzeit vorzu-werfen; und dennoch wie werde ich dafür belohnt! DieZunge des niedrigen Verleumders ist schärfer als das Schwertdes Kriegers, und schlägt gefährlichere, ja unheilbare Wunden!"

Noch nie hast du ein wahreres Wort gesprochen, John, undgebe Gott, daß diese Gefühle immer mehr zu deinem eigenenSeelenheile in dir Wurzel fassen mögen," rief Alice mit immerwärmerem Autheil.Du sagst, in zwanzig Kämpfen habest dudein kostbares Leben in Gefahr gegeben, und dn bemerkst jetztselbst, wie wenig der Himmel die Urheber der Rebellion mit seinerGnade begünstigt! Man sagt mir, die Welt habe nie einen blu-tigeren, verzweifelteren Kampf mit angesehen, als jenen letzten,der deinen Namen bis an des Reiches äußerste Gränzen getragenhat."

Man wird davon sprechen überall, wo nur von Seeschlachtendie Rede sein wird!" siel der Lootse ein, und ein Blick stolzenTriumphs verdrängte plötzlich den Ausdruck der Trauer, der nachund nach seine Züge verdunkelt hatte.

Und dennoch kann dieser vermeintliche Ruhm deinen Namennicht vor Verunglimpfungen schützen, und auch die zeitlichen Be-lohnungen sind mit denen nicht zu vergleichen, welche der Besiegtedavon getragen. Weißt du, daß unser gnädiger Monarch, imHinblick auf die heilige Sache deines Gegners, diesen mit seinerköniglichen Gnade beglückt hat?"

Ja, er hat ihn zum Ritter- geschlagen!" rief der Lootse mit